Viele Enttäuschungen doch am Ende ein Lichtblick

Leider verlief bei den vergangen Wettkämpfen (fast) nichts nach Plan. Ein kurzer Rückblick:

Beim Ironman 70.3 Norwegen musste ich nach 40 km völlig unterkühlt vom Rad steigen. Schon beim Schwimmen im etwas über 15 Grad kalten Wasser habe ich gefroren, auf dem Rad ging dann bei 10 Grad Außentemperatur und anhaltendem Starkregen nichts mehr. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die super netten Streckenposten, die sich perfekt um mich gekümmert haben! In dicke Decken gepackt wurde ich im Auto bei voller Heizung nach etwa zwei Stunden wieder einigermaßen warm…

IM_Haugesund (10)_0Photo: JOSE LUIS HOURCADE

Nach dem Wettkampf ging es weiter nach Jönköping am Vätternsee in Schweden. Das Training in den Tagen dazwischen verlief, nach wie vor, sehr gut und ich war froh mir keine handfeste Erkältung zugezogen zu haben. In Schweden machte ich mich mit jedem Meter der schönen Wettkampfstrecken vertraut und fühlte mich gut gerüstet. Es musste ja schließlich endlich mal klappen. Nach einem mäßigen Schwimmen ging ich trotzdem hochmotiviert aufs Rad. Doch bereits nach wenigen Kilometern bemerkte ich ein schwammiges Fahrgefühl am Vorderrad, nach 16 km dann die Gewissheit: Die Luft war raus! Ich wartete 5 min an Ort und Stelle bis ein Kampfrichtermotorrad vorbei kam. Dieser sagte mir, er könne den Materialwagen rufen, der würde aber etwa 10 min brauchen. Ich lehnte dankend ab ich machte mich gefrustet ganz vorsichtig rollend zurück Richtung Stadt… Mein erster Platten in einem Wettkampf – es hätte keinen besch… Zeitpunkt dafür geben können!

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Die Stimmung war natürlich am Tiefpunkt. Wir fuhren am Abend noch die 170 km nach Varberg, von dort aus, ging unsere Fähre am Montagabend nach Dänemark. Nach einem 26-km-Lauf in Radbegleitung meiner lieben Frau Kathrin am nächsten Morgen ging es wieder etwas besser, zumal es der 11. Juli und somit unser erster Hochzeitstag war.

Wir hatten geplant noch ein paar Tage mit meinen Eltern in St. Peter-Ording an der Nordsee zu verbringen. Praktischerweise gab es dort am Samstag einen Triathlon über die Olympische Distanz, den ich nun als harte Trainingseinheit noch mitnehmen wollte. Die Zeit in St. Peter-Ording konnte ich effektiv für viel Training nutzen und schon ein paar spezifische lange Einheiten für meine erste Langdistanz im August abspulen.

Am Samstag ging es dann also zum “Gegen den Wind” Triathlon, der seinem Namen alle Ehre macht. Aufgrund des heftigen Windes wurden Scheibenräder verboten und wegen zu starker Strömung und Wellen musste das Schwimmen leider abgesagt werden. Somit waren 5 km Laufen, 40 km Radfahren und nochmal 10 km Laufen zu absolvieren. Nach 5 km in 16 min, Radfahren mit einem Schnitt von 41,5 km/h und dem 10er in 33 min konnte ich mich über einen Start-Ziel-Sieg freuen und endlich mal wieder ein kleines Erfolgserlebnis feiern.

Am Sonntag ging das “Gegen den Wind” Event-Wochenende weiter mit einem Halbmarathon, einem 7-km-Lauf sowie einem Kinderlauf. Ich entschied mich am Samstag spontan zum Start über die Halbmarathonstrecke. Da ich ja beim Duathlon nicht gerade gebummelt habe, war ich gespannt, was die Beine noch leisten konnten. Auf der recht anspruchsvollen Strecke ging ich mit einem Schnitt von 3:20 min/km an und konnte mich direkt etwas absetzen. Ich wurde im Verlauf des Rennens nicht viel langsamer und gewann auch hier am Ende mit großem Vorsprung in 1:11:13 h. Dass es nochmal so gut lief hat mich selber sogar etwas überrascht.

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Auch wenn die Konkurrenz nicht gerade riesig war und ich mehr gegen die Uhr gekämpft habe, bin ich froh, dass ich mal wieder eine sehr ordentliche Leistung abliefern und meine Trainingsergebnisse auch im Wettkampf umsetzen konnte. Jetzt muss es nur bei den nächsten größeren Rennen auch wieder so klappen.

DAS große Rennen in dieser Saison steht für mich am 21. August beim IRONMAN Kopenhagen an. Dafür trainiere ich gerade sehr hart und versuche Mensch und Material noch etwas zu verbessern. Materialtechnisch muss vor allem in der ersten Disziplin, im Schwimmen, etwas verändert werden. Ich hatte beim Schwimmen im Neoprenanzug immer wieder Probleme, schwimme im Training ohne Neo teilweise besser als im Rennen mit…

Abschließend will ich noch ein paar Worte zu den Rennen in Skandinavien verlieren, denn diese haben mich absolut beeindruckt! Die Landschaften und Städte sind wunderschön, die (Ausdauersport-)Begeisterung der Bevölkerung ist phänomenal und die Wettkämpfe waren klasse organisiert. IRONMAN 70.3 Norwegen und Schweden stehen auf alle Fälle für nächstes Jahr wieder auf dem Zettel, nicht nur weil es etwas gut zumachen gibt!

70.3 Italien – Sch… wars!

Eigentlich hat mein Rennen gestern keinen großen Rennbericht verdient. Also versuche ich, mich damit möglichst kurz zu halten.

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Kurz vor Start um 12 Uhr zog ein starker Sturm auf, der das Schwimmen im dementsprechend aufgewühlten Meer zum Abenteuer werden ließ. Während wir Profis uns noch ohne Neoprenanzug durchkämpfen mussten, wurde das Schwimmen für die im Anschluss startenden Amateure vernünftigerweise gestrichen. Ich kam ganz gut durch die Wellen und stieg kurz vor Johannes Moldan (der leider später kurz vor mir auf dem Rad stürzte, Gute Besserung an dieser Stelle!!), Thomas Steger (Gratulation zum starken dritten Platz!!) und Ritchie Nicholls aus dem Wasser. Eigentlich alles sehr gute Schwimmer, trotzdem war die Spitze schon über drei Minuten weg. Sie hatten das Wellenreiten offensichtlich besser drauf.

Auf dem Rad lief es dann von Anfang an schwer und ich hatte keinen richtigen Druck. Trotzdem konnte ich bei sehr schwierigen Wetter- und Streckenbedingungen (teilweise Starkregen) drei Plätze gut machen und wechselte als 8. zum Laufen. Und ich war froh, trotz einer sehr brenzligen Situation, wo mir fast das Rad unterm Hintern weg gerutscht wäre, wieder heil angekommen zu sein.

Beim Laufen fühlten sich die Beine noch frisch an und die ersten drei Kilometer gingen relativ locker in knapp über 3:30 min/km. Die ersten vier waren bereits in weiter Ferne, mit einem ordentlichen Lauf wären aber noch einige Plätze drin gewesen. Leider machte ich, wie schon in Rimini vor zwei Jahren, einem dämlichen Anfängerfehler und nahm zu wenig Energie auf. Die letzten 10 km auf dem Rad gingen schon sehr schwer und nach 4 km war dann beim Laufen der Ofen aus. Kühles Wasser, schwere Radstrecke und regnerisches Wetter, da verbrennt mein großer Körper so einiges. Und das hätte ich eigentlich wissen müssen!

Ich schleppte mich also joggend von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle und nahm dort immer alles an ISO und Cola auf, was ging. Nach 15 km begann der Zucker zu wirken und ich konnte nochmal etwas Tempo aufnehmen. Zu der Zeit befand ich mich noch auf Platz 10. Nach 19 km wirkte es allerdings nochmal indem alles wieder hinten raus wollte. Das nächste Dixi war noch 1,5 km weg. Diese lächerliche Strecke konnte ich nur noch gehend bewältigen. Nach Erledigung des Geschäfts hatte ich noch drei Plätze verloren und joggte das letzte Stück enttäuscht ins Ziel.

Das energetische war die eine Ursache, die andere ist mental. Das verkorkste letzte Jahr ohne richtige Wettkämpfe hängt mir noch ziemlich nach. Trotz guter Trainingsleistungen mangelt es mir an Selbstvertrauen. Es ist vielleicht nicht das cleverste das hier zu schreiben, aber es ist das ehrlichste. Ich will auch gar keine Ausreden suchen, sondern Ursachen finden, dass ich bei den bisherigen Rennen noch nicht das abrufen konnte, was man von mir erwartet und was die Trainingsergebnisse auch realistisch erscheinen lassen.

Ich versuche jetzt so gut wie möglich einen Haken an das Rennen zu machen und meine Lehren, vor allem was die Energieversorgung angeht, zu ziehen. Zwei kleine positive Aspekte werde ich dennoch mitnehmen. Zum einen klappten die Wechsel recht gut, zum anderen bin ich froh mich durchgekämpft und das Rennen zu Ende gebracht zu haben.

Wir sind jetzt auf dem Weg zum Mohrenwirt im Fuschl am See, wo ich nochmal richtig für den Chiemsee Triathlon ranklotzen werde. Dort sind wir dieses Jahr mit der halben Familie am Start (Kathrin und meine Mama auf der Sprintdistanz, Schwager René und mein Papa auf Olympischen und schließlich ich auf der langen Strecke). Ebenso wird mein “Schützling” Jonas, den ich seit Anfang des Jahres als Trainer betreue auf der Sprintdistanz angreifen.

Viele bekannte Gesichter und ein toller Wettkampf, gute Rahmenbedingungen also, dass vielleicht bei mir der Knoten platzt!

Ich wollte mich kurz halten… Und doch ist es ein halber Roman geworden. Ich hoffe, es ist nicht zu langweilig. Jetzt ist auch Schluss, wir müssen weiter.😉

Leider nur Holz in Kroatien

Nach einigen Problemen und familiären Ereignissen musste ich leider die geplante Reise zum Ironman 70.3 nach Barcelona absagen. Stattdessen sollte der Saisonauftakt beim Linztriathlon, den ich 2013 ja schon einmal gewinnen konnte, stattfinden. Daraus wurde aber auch nix, da uns, alle drei, am Mittwoch vor dem Rennen ein Magen-Darm-Virus für fünf Tage flach legte. Schei…wars!

Nächster Versuch also in Kroatien beim Falkensteiner Punta Skala Triathlon, der auch die nationale Meisterschaft über Mitteldistanz und dementsprechend ganz ordentlich besetzt war. Wir reisten bereits am Sonntag vorher an und ich nutze die Woche für einen harten Trainingsblock bei bestem Wetter. Das Rennen war dann sozusagen die “Absch(l)usseinheit” für den Ironman 70.3 Italy in Pescara am kommenden Sonntag, der natürlich einen deutlich höheren Stellenwert hat. Außerdem wollte ich nach langer Triathlonabstinenz endlich wieder Wettkampfluft schnuppern, Rennhärte sammeln und schauen, wo ich nach einer nicht wirklich optimalen Vorbereitung stehe. (Das Familienleben zollt da seinen Tribut.)

Mit meinem Rennen konnte ich zu zwei Dritteln auch schon zufrieden sein. Ich stieg nach dem Schwimmen nur mit ca. 1:15 min Rückstand aufs Rad und konnte nach 30 km die Führung übernehmen. Den späteren Sieger hatte ich dabei immer direkt(!) im Nacken. Und ab km 30 hatte ich dann noch zwei Waggons mehr anhängen. Leider wurde das Windschattenverbot von den kroatischen Kampfrichtern quasi nicht durchgesetzt und auf der relativ flachen Radstrecke konnte ich so keine entscheidende Attacke setzen. Trotzdem hielt ich das Tempo hoch in der Hoffnung den anderen wenigstens etwas weh zu tun. Ich hätte mich auch hinten reinhängen und mich schonen können, aber das war ja noch nie mein Stil. Und sollte ja auch ein hartes Training werden.😉

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Schließlich stieg ich nach 90 km im Wind als erster vom Rad, meine Anhängsel waren natürlich direkt dabei. Trotzdem hoffte ich auf den Sieg, da es im Laufen im Training und den vergangenen Wettkämpfen richtig gut lief und auch die Trainingsergebnisse so gut waren wie nie zuvor.

Falsch gedacht! Auf der anspruchsvollen Laufstrecke hatte ich dann leider stark mit muskulären Problemen in den Oberschenkeln zu kämpfen so dass es für mich am Ende nur noch um Schadensbegrenzung ging. Es reichte nur zu Platz 4. Die drei Waggons waren am Ende vor der Lokomotive.😉

Windschatten hin oder her, mit der Laufleistung hätte es wahrscheinlich eh nicht für viel weiter vorne gereicht. Einzige Alternative wäre wahrscheinlich wirklich nur das reinhängen und Kräfte sparen gewesen. Aber dann doch lieber fair verloren als unfair gewonnen.😉

Rad- und Schwimmleistung waren trotz der harten Trainingsvorbelastung sehr ordentlich. Und das nehme ich mit und schaue nach vorn in Richtung Italien, wo dann sicher auch die entsprechende Laufleistung dazu kommt. Jetzt machen wir uns noch zwei ruhige Tage in Kroatien und dann geht’s am Dienstag Abend auf die Fähre.

P.S.: Da man in letzter Zeit ja oft von “Verlusten der Trinkflasche oder Verpflegung” ließt. Auch mir ist das heute bei einer Bodenwelle passiert und ich habe meine Gelflasche verloren. Ich habe aber angehalten und habe sie mir wieder geholt. Ohne Kraftstoff halt keine Kraft!

 

 

Die Saison nimmt Fahrt auf…

… und ich konnte endlich wieder Wettkampfluft schnuppern und war dabei sogar schon ziemlich erfolgreich. Jetzt sind es noch knapp drei Wochen bis zu meinem ersten Höhepunkt des Jahres, dem IRONMAN 70.3 Barcelona.

Bereits am 19. März startete ich beim Leipziger Frühjahrslauf über 10 km. Zum einen wollte ich ein hartes und schnelles Training unter Wettkampfbedingungen absolvieren und zum anderen strebte ich auf dem flachen Kurs eine neue 10-km-Bestzeit an. Dies gelang mir mit einer Zeit von 32:36 min auch relativ deutlich und ich konnte überraschenderweise das Rennen gewinnen.

Gestern stellte ich mich dann beim Jena Duathlon an den Start. Nach zwei Teilnahmen im 2er-Team und einem Start über die Sprintdistanz nahm ich nun zum ersten mal am Hauptwettkampf  über 10 km Laufen, 47 km Radfahren und nochmals 5 km Laufen teil. Ausgeschrieben war die Radstrecke zwar nur mit 40 km, aufgrund einer kleinen Panne der Organisation mussten wir 6 statt 5 Runden fahren. Dies wurde allerdings in der Wettkampfeinweisung vorher klar und deutlich gesagt, somit war es am Ende eigentlich auch kein Problem.

In der Woche vorher waren wir noch mit dem Wohnmobil in Südtirol und an der Adria unterwegs um den in Deutschland zeitweise zurückgekehrten Winter zu entfliehen und bessere Trainingsbedingungen zu haben. Direkt aus dem Süden kommend reisten wir also in Jena an und meine Beine fühlten sich noch nicht wirklich nach Wettkampfmodus an.

Nach einem kurzen warm-up war das aber schon besser. Die ersten 5 km liefen so richtig gut und ich konnte mich zusammen mit Theo Popp vom Rest des Feldes absetzen. In der dritten von vier Runden musste ich dann allerdings spüren, dass meine Beine nicht wirklich frisch waren und Theo ziehen lassen. 33:48 min waren für die 10 km dann trotzdem ok und ich wechselte mit 45 sec Rückstand aufs Rad.

Hier lief es etwas zäh aber auch nicht wirklich schlecht. Leider war ich ohne Aerohelm und Scheibe gestartet, nicht aus Arroganz sondern einfach weil die sich noch in der Lieferung befinden. ;) Theo machte vorn ein sehr starkes Rennen und nach hinten war der Abstand relativ konstant. Also fuhr ich einfach meinen Stiefel zu Ende und wechselte ich mit etwas über einer Minute Abstand nach vorn und hinten zum zweiten Lauf über 5 km. Den zweiten Platz konnte ich dann auch relativ locker ins Ziel bringen, Theo war an diesem Tag einfach nicht zu schlagen, Gratulation nochmal an der Stelle!

Auch wenn “sprichwörtlich” der Zweite immer der erste Verlierer ist, bin ich doch zufrieden mit meiner Leistung und froh das auch Rad und Laufen in Kombination schon wieder ganz gut klappt. Jetzt sind noch drei Wochen “Feinschliff” im Training angesagt und dann freue ich ich auf den IRONMAN 70.3 Barcelona.

Noch ein Wort zum Wohnmobil – Seit  ca. zwei Wochen sind wir dank Reisemobile von Bredow stolze Besitzer von “Knausi”. Er wird uns in Zukunft auf unseren Wettkampfreisen begleiten und als “mobiles Trainingscamp” zur Verfügung stehen. In zwei  Wochen geht es wieder auf Tour – Richtung Barcelona!

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“Dear Markus …

Congratulations! You are now successfully registered for the 2016 IRONMAN Pro Membership Program.”

Diese Nachricht fand ich heute in meinem Email-Posteingang und zeigt wohin der Weg in diesem Jahr gehen soll: zum ersten IRONMAN!

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Nach zwei effektiven Trainingslagern in Portugal und auf Mallorca bin ich dahingehend schon sehr gut auf Kurs und konnte die Fitnessdefizite und Gewichtsüberschüsse, die nach der verkorksten letzten Saison sowie einer kleinen Babypause hängen geblieben waren erfolgreich abarbeiten.

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Unser neues kleines und sehr aktives Familienmitglied hat meinen Trainingsalltag, vor allem am Anfang, natürlich nicht gerade erleichtert. Aber mittlerweile haben wir eine gute Routine gefunden, der Schlafmangel ist etwas besser geworden und wir genießen es zu sehen, wie sich das kleine Wesen Tag für Tag  weiter entwickelt. Und wenn dich nach einem harten Tag dieses süße Baby mit ihren großen blauen Augen anlächelt, dann ist sowieso wieder alles gut.

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portlich sind bereits meine ersten großen Wettkämpfe für dieses Jahr am Horizont zu sehen. Nach dem ein oder anderen kleineren Rennen werde ich am 22. Mai beim IRONMAN 70.3 Barcelona starten. Am 26. Juni steht wieder eines meiner absoluten Lieblingsrennen an, wo endlich einmal weit vorne landen will – Der Chiemsee Triathlon. Am 10. Juli wird es im kühlen Norden beim IRONMAN 70.3 Jönköping in Schweden heiß her gehen bevor am 21. August das ganze große Ziel auf mich wartet – Der IRONMAN Kopenhagen! Was danach kommt, hängt dann natürlich von den vorhergehenden Ergebnissen ab…

Auf der Seite der Sponsoren gibt es keine sehr großen Änderungen. Ich hatte nach dem letzten Jahr natürlich auch keine großen Erwartungen. Umso mehr freue ich mich, dass meine wichtigsten Partner bei mir geblieben sind.  Sowohl ERDINGER Alkoholfrei als auch ORTHIM werden mich weiterhin unterstützen. Somit geht unser Nordhäuser ORTHIM Triathlon Team in seine zweite Runde.

Mit meinem nunmehr langjährigen Radpartner, dem LAVA JAVA in Sangerhausen, konnte ich meine Zusammenarbeit ausbauen und werde dadurch in diesem Jahr auf Rädern von STEVENS unterwegs sein. Mein Wettkampfrad ist ein getuntes und dadurch sehr leichtes Super Trofeo und im Training bin ich, bereits seit Januar, hauptsächlich auf einem Arcalis Disc unterwegs. Die bissigen Scheibenbremsen geben mir hier auf meinen unzähligen Trainingskilometern eine zusätzliche Portion Sicherheit. Mit diesen schnellen Rädern sollte ich also in Zukunft auch vor wild gewordenen Hunden erfolgreich fliehen können.

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Perfekt eingestellt auf die neuen Räder wurde ich bei  meinem alten und neuen Trainer Ben Reszel von RESOURCE. Ich freue mich auch weiterhin sein Kompetenz in Sachen Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik und Biomechanik nutzen zu können.

Physiotherapeutisch vertraue ich ebenfalls weiterhin auf meinen langjährigen Physiotherapeuten und Freund Enrico Richter. Er kennt meinen Körper mittlerweile sehr gut und weiß wo er ansetzen muss.

Meine Zusammenarbeit mit KEJANO Sports und REBORN Sports Eyewear geht schon seit einiger Zeit über ein normales Sponsoring hinaus, da ich für beide Firmen im regionalen Vertrieb mitarbeite. Bei vielen Wettkämpfen, wo ich starte, werden wir also auch schicke Bekleidung und coole Brillen mit im Gepäck haben.

Was gibt es sonst noch neues?
Bereits seit November absolviere ich eine Triathlon-Trainer-C-Ausbildung. Diese werde ich im April abgeschlossen haben und kann dann meinen Nordhäuser Nachwuchs mit noch mehr Kompetenz trainieren.😉

Blick nach vorn…

Es war lange still auf meiner Seite. Das lag zum einen daran, dass es viele andere wichtige Dinge zu tun gab und zum anderen daran, dass es sportlich gesehen einfach nichts mehr, auch nur halbwegs, positives zu berichten gab. Meine miserable Saison 2015 ist nun abgehakt und ich will auch hier keine langen Worte mehr darüber verlieren, stattdessen, wie in der Überschrift schon geschrieben, meinen Blick nach vorn richten.

Bei diesem Blick nach vorn spielt nun eine weitere Person eine ganz wichtige Rolle. Denn seit dem 21.09.2015 ist unsere Tochter Karline auf der Welt und bereichert und bestimmt teilweise auch unser Leben Tag für Tag. Was allerdings kein Grund ist, meine sportlichen Ziele aus den Augen zu verlieren. Ganz im Gegenteil, meine Motivation ist stärker denn je und ich freue mich auf ein aufregendes neues Sportjahr.

Bis dahin ist jetzt erst einmal viel Training angesagt. Durch die vielen Rückschläge war die Formkurve ganz schon in den Keller gerutscht. Doch mittlerweile ist ist sie wieder auf dem Weg der Besserung. An den vergangenen Wochenenden bin ich in Österreich beim Grazer City Run (10,5 km) und beim Wolfgangseelauf (27 km) relativ spontan gestartet, da wir in der Gegend waren.  Beides waren schöne Trainingsläufe im Rahmen toller Veranstaltungen und es hat wieder richtig Spaß gemacht.

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Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick auf 2016. Als Highlight haben wir für den Sommer den ersten IRONMAN geplant und auf dem Weg dahin einige IRONMAN 70.3 Rennen eingebaut. Wo genau, das werde ich später verraten.

Bis dahin!:)

Endlich wieder Triathlon…

Nach einer quälend langen Zeit voller Rückschlage konnte ich mich gestern, zwar noch lange nicht in Topform, aber Hauptsache gesund, endlich wieder an den Start eines Triathlons stellen. Bei einem der schönsten Wettkämpfe, die ich kenne, dem Chiemsee Triathlon, sprang gestern ein guter fünfter Platz über die Olympische Distanz raus. Vor allem nach meiner dreimonatigen Verletzungspause war das Balsam für die Seele.

Das Schwimmen im welligen Chiemsee lief ordentlich und ich stieg als Zweiter kurz vor dem späteren Sieger Nils Daimer aus dem Wasser. Den Lauf zur Wechselzone ging ich sehr vorsichtig an, die Handgriffe beim Wechseln saßen dann aber noch ganz gut und ich ging direkt hinter Nils aufs Rad.

11036540_956361701052051_5545410825816026534_nLeider habe ewig gebraucht, ehe ich meinen linken Radschuh angezogen hatte. (Das muss ich wohl wieder üben) Folglich konnte sich Nils absetzen und Christian Jais sowie ein Staffelradfahrer überholten mich. Das Radfahren war eher taktisch geprägt und ich hatte, glaube ich, noch nicht wieder das Selbstbewusstsein um richtig Vollgas zu fahren.

Gereicht hat es dann immerhin um Nils wieder einzuholen und nochmal etwa 30 sec Vorsprung auf Christian heraus zu fahren. Als dritter ging es zum Laufen. Dass hier nach gerade mal drei Wochen mit etwas Lauftraining noch nicht viel gehen würde, war mir klar. Nach der ersten der beiden Runden war meine Position eigentlich geklärt. Nach vorn und hinten war reichlich Abstand, so dass ich kontrolliert und ohne Risiko zu Ende laufen konnte. “Nur” Platz 5 aber trotzdem ein großer Erfolg für mich. Denn ich hatte keinerlei Schmerzen und habe endlich wieder Spaß am Sport.

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20150628_133023Das schöne Wettkampfwochenende wurde abgerundet durch tolle Leistungen von Papa und Schwager die beide erfolgreich auf der Olympischen Distanz unterwegs waren. Die Reise zum Chiemsee hat sich wieder voll gelohnt. Großen Dank dem Veranstalterteam und den vielen Helfern für einen zum wiederholten Male perfekt organisierten Wettkampf! Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

Ebenso DANKE an alle Menschen die mich in den letzten Monaten super unterstützt haben. An meine Familie, an unser tolles Nordhäuser Orthim Triathlon Team, an Dr. Etzrodt und Dr. Surup aus Sondershausen für die gute und schnelle Behandlung und natürlich an Enrico und seinen unermüdlichen Einsatz!

Und ganz besonders an meine liebe Frau Kathrin, die mich ertragen musste und die mir immer und immer wieder den Rücken stärkt! Nicht zu vergessen Mali! Hunde scheinen zu spüren wenn es ihren Herrchen nicht gut geht und schaffen es mit Kuscheleinheiten zu trösten.

Jetzt geht’s wieder richtig los! Mehr dazu später!:)

ORTHIM Triathlon Team

Am vergangenen Samstag, wurde unser Nordhäuser Team-Projekt, an dem wir schon länger im Hintergrund gearbeitet haben, im ost-westfälischen Herzebrock-Clarholz offiziell vorgestellt: Das ORTHIM Triathlon Team!
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Ab sofort werden Katja Konschak, Peter Seidel und meine Wenigkeit, zusammen als Profi Team, die Farben der Firma ORTHIM – Gesundheit im Gleichgewicht – vertreten. Ebenfalls sind Ulrich Konschak, Dennis Morgenstern und Sören Lontke als starke Altersklassenathleten an Board. Aus unserer tollen Trainingsgemeinschaft ist somit jetzt ein richtiges Team entstanden und ich freue mich ein Teil davon zu sein! Vielen Dank an ORTHIM!

Leider ist es für mich bisher in diesem Jahr sportlich alles andere als gut gelaufen. Die Hundebisse waren im Endeffekt doch folgenschwerer als gedacht und ich konnte aufgrund einer langwierigen Unterschenkelverletzung längere Zeit nicht richtig trainieren. Mittlerweile ist es aber endlich auf einem guten Weg der Besserung und ich hoffe in spätestens zwei bis drei Wochen wieder im vollen Training in allen drei Disziplinen zu stehen. Mein Ziel ist es jetzt für den Erdinger Stadttriathlon Mitte Juni und anschließend den Chiemsee Triathlon wieder richtig fit zu sein.

Dann gibt es hier auch wieder mehr zu lesen. Versprochen!😉

 

Fall down seven times, stand up eight – Sieben Mal hinfallen, acht Mal aufstehen!

Dieser Spruch begleitet mich nun schon lange, vor allem, in meinem sportlichen Leben. Und ich nehme ihn mir immer wieder zu Herzen. Denn egal, wie oft man Rückschläge oder Niederlagen einstecken muss, wichtig ist immer weiter zu machen, sein Ziel zu verfolgen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken. So habe ich nun auch meine Serie von Rückschlägen in der letzten Zeit gemeistert und stehe mittlerweile wieder voll im Saft, bzw. im Training.

Nachdem die Nachwirkungen meiner Hundebisse ausgestanden waren sind wir trotzdem für vier Tage nach Dubai geflogen, da die Reise bereits bezahlt und eine Stornierung nicht möglich war. Da mein letzter richtiger Urlaub bereits eine Ewigkeit zurück liegt, war es auch sehr angenehm, mal an einen Ort zu reisen um dort etwas anderes zu machen als Wettkampf oder Trainingslager. Neben normalen Klamotten waren so also nur Laufsachen und die Badehose im Gepäck.

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Dubai ist definitiv eine Reise wert, allerdings haben wir die, teilweise extrem gegensätzlichen, Eindrücke wahrscheinlich noch immer nicht richtig verarbeitet. Wir hatten einen Mietwagen gebucht, waren jeden Tag von früh bis in die Nacht unterwegs und haben wahninnig viel gesehen. Bei Benzinpreisen von ca. 30 Cent pro Liter hat uns das auch nicht unbedingt arm gemacht. Das Wetter war mit viel Sonne und um die 25 °C am Tag sehr angenehm, von der großen Hitze ist man in den Wintermonaten noch weit entfernt. Auch deshalb ist es in dieser Jahreszeit eine tolle Location für Triathlon Wettkämpfe. Das Klima ist angenehm, das Meer meistens ziemlich ruhig und der Asphalt auf Dubais überdimensionierten Straßen nahezu an jeder Ecke perfekt und spiegelglatt. Ich hoffe auf eine Wiederholung der Challenge Dubai und damit auf eine neue Chance für mich im nächsten Jahr.

Dann werden auch die Fehler der diesjährigen ersten Auflage mit Sicherheit behoben sein. Der Rennverlauf war ja nicht ganz unumstritten. (Wer nicht weiß, wovon ich rede, kann den Rennbericht hier auf triathlon.de nachlesen) Das Regelwerk ist in diesem Fall klar und deutlich, trotzdem hätte ich nicht in der Haut der Jury stecken wollen. Denn egal, wie sie entschieden hätten, irgendjemand hätte immer etwas zu meckern gehabt.

Zurück aus Dubai bin ich gut ausgeruht wieder ins Training gestartet. Es lief rund. Die über die Wintermonate hart erarbeitete Grundlage geht dann eben doch nicht so schnell verloren. Etwa eine Woche nach unserer Rückkehr gingen wir ins Reisebüro um einen Plan, der mir die ganze Zeit schon im Hinterkopf schwebte in die Tat umzusetzen. Wir buchten eine Woche im April im Las Playitas auf Fuerteventura, damit ich dann dort bei der Challenge Fuerteventura am 25. April in die Wettkampfsaison starten kann. Bis zur Challenge Salou Ende Mai wollte ich dann doch nicht noch warten.

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Apropos Challenge. Neben einigen anderen Wettkämpfen, wie dem Chiemsee Triathlon oder meinem Heimwettkampf, ICAN Nordhausen, bleibe ich dieses Jahr der Challenge Serie treu. Sie machen sehr gute Arbeit und ich bin überzeugt, dass dort etwas Großes heranwächst.

Kurze Zeit später übrigens der nächste kleine Rückschlag: Meine Frau und ich lagen beide eine Woche mit Erkältung flach. Aber was solls, ich bin ja gewohnt wieder aufzustehen und so stehe ich nun, wie eingangs erwähnt, endlich wieder voll im Saft und kann das derzeitige, traumhafte Frühlingswetter optimal nutzen. Ich hoffe damit bin ich jetzt durch für diese Saison!😉