Drama mit Happy End

… so würde ich wohl auf “Beschreibe deine erste Langdistanz in drei Worten!” antworten.

Jetzt bin ich also auch ein “IRONMAN”. Nach genau 8:42:37 h habe ich am Sonntag als 10. Profi das Ziel im wunderschönen Kopenhagen überquert. Auf der einen Seite überglücklich, auf der anderen aber auch enttäuscht. Ich habe in dem Rennen, vor allem beim Laufen, eine Vielzahl von Emotionen durchlebt, die ich mit Worten gar nicht wiedergeben kann. Ich versuche es aber trotzdem:

Die Tage vor dem Rennen verliefen perfekt, die letzten Trainingseinheiten fühlten sich sehr gut an und dementsprechend zuversichtlich und motiviert ging es am frühen Sonntagmorgen in einem sehr starken Starterfeld mit ca. 30 Profis an den Start im Amager Strandpark.  Pünktlich 7 Uhr schickte uns der Startschuss in die mit Morgennebel bedeckte Lagune auf die 3,8 km lange Schwimmrunde.  Mein Plan war es mich an Dejan Patrcevic, einem kroatischen Profi, der in Zadar im Juni gewonnen hatte, zu halten. Dejan kenne ich schon seit meinem ersten Profi Rennen vor vier Jahren in Aarhus. Er ist ein sehr erfahrener Athlet auf der Langstrecke und wir verstehen uns richtig gut. Seine Schwimmzeiten lagen bei vergangenen Starts in Kopenhagen bei etwa 52 min. Das sollte passen… 20160821_070051_6

Am Anfang war ich etwas im Gewühl eingekeilt und bin nicht so recht vom Fleck gekommen. Nachdem ich mich da raus gearbeitet hatte, habe ich eine Gruppe angeführt und sah die erste Gruppe vor mir langsam wegziehen. Dazwischen war noch ein einzelner Schwimmer zu sehen. Ich kam mittlerweile gut voran und es hat sich zügig und entspannt angefühlt. Ich kam dem einzelnen Schwimmer näher und erkannte, dass es Dejan war. Nach einer kurzen Tempoverschärfung war ich an ihm dran und setzte mich nach etwa zwei Kilometern vor ihn. Leider war zwischenzeitlich der Nebel so stark, dass man keine einzige Boje mehr sehen konnte und wir etwas vom richtigen Weg abgekommen sind. Das hat zwar etwas Zeit gekostet, im Endeffekt waren die 54 min Schwimmzeit dann aber doch in Ordnung. edited_1471760114143

Auf Platz 11 ging es zum Radfahren. Ich schlug ein kontrolliertes Tempo an und der Schnitt stellte sich bald jenseits der 40 km/h ein. Es lief gut! Ab ca. 40 km war ich in einer Dreiergruppe unterwegs. Leider beteiligte sich nur einer meiner beiden Mitstreiter in der ersten Runde ein paar Kilometer lang an der Führungsarbeit. Die meiste Zeit fuhr ich vorn und hielt das Tempo hoch. Ich machte einfach mein eigenes Rennen. Ich konnte meine Leistung konstant hoch halten und wurde auch in der zweiten Runde nicht langsamer. Nach einem ordentlichen Radsplit von 4:27 h für die 180 km kam ich nach insgesamt 5:24 h als 10. in die zweite Wechselzone. Dort saß mit Cameron Brown noch ein richtiger Superstar des Triathlons und rannte kurz vor mir los. Die Aussicht auf eine Top-Zeit und -Platzierung motivierte mich und ich hatte richtig Bock aufs Laufen!

Nach einer ausgiebigen Pinkelpause war der erste Kilometer etwas übermotiviert schon nach 3:35 min vorbei. Der zweite nach 3:46 min… Die Beine fühlten sich noch richtig gut an! Leider fing dann mein unterer Rücken an stark zu schmerzen. Da es an den Verpflegungsstellen nur Produkte von “High5” gab, ich aber, aufgrund guter Erfahrungen, die Hydrogels von “Powerbar” nutze, hatte ich mir alle Gels für die Laufstrecke in meine Rückentaschen gepackt.  (Dass dir jemand deine eigene Verpflegung zureicht war nicht erlaubt.) Das zusätzliche Gewicht am unteren Rücken störte nach 180 km Radfahren, fast komplett in Aeroposition. Ich hielt kurz an, warf kurzerhand alle Gels in einen Mülleimer, dehnte einmal kurz den Rücken und weiter ging’s. Die Schmerzen waren fast komplett weg. IMG-20160821-WA0030

Ich konnte wieder locker ein paar Kilometer gut unter 4 min absolvieren und nahm an den Verpflegungsstellen Iso und Cola auf. Kurze Zeit später meldete sich mein Bauch und ich musste den ersten Dixie-Klo-Stopp einlegen. Von da an ging es abwärts. Ich fühlte mich leer, musste Gehpausen einlegen und alles was ich an Verpflegung aufnahm kam wenige Kilometer später wieder raus. Insgesamt saß ich fünf oder sechs mal auf einem Dixie.

An Aufgeben habe ich aber keine Sekunde gedacht. Dafür war ich schon zu weit gekommen und lag noch zu gut im Rennen. Meinen ersten IRONMAN wollte ich in jedem Fall ins Ziel bringen.

So wurde der Marathon zu einer unbeschreiblichen emotionalen Berg- und Talfahrt. Ich saß fast heulend in Dixies, dann lief es ein paar Kilometer wieder gut, dann konnte ich wieder nur gehen… Manchmal wurde mir aufgrund des fehlenden Zuckers schwindelig, nach ein paar Schlucken Cola ging es wieder, dann wieder aufs Dixie usw. usw. … Ich motivierte mich an der Zeit, denn bis zur 9-Stunden-Marke hatte ich noch viel Luft. Und an den Zuschauern! An jedem Meter der Laufstrecke wurde man bejubelt und angefeuert. Das war Wahnsinn! Ich wünschte, ich hätte es noch bewusster wahrnehmen können. Über die Position war mittlerweile der Überblick verloren gegangen.

Durch kleine Schlucken Cola und Banane bin ich schließlich wieder zu Kräften gekommen und auch mein Magen hatte sich beruhigt. So konnte ich auf den letzten 8 km nochmal Tempo aufnehmen und drei Profis überholen.20160821_154319_4

Im Ziel war ich froh, dass es vorbei war und froh nach diesem großen Kampf noch mit einem Preisgeld-Rang belohnt worden zu sein. Und dennoch enttäuscht, nachdem ich zwischenzeitlich so gut im Rennen lag und die Laufform ja super war/ ist. Aber bei einem Rennen über diese Distanz muss eben alles passen. Und wie ich im Vorbericht schon geschrieben habe ist die Ernährung ein mit entscheidender Punkt. Meine Marathonzeit lag am Ende bei 3:15 h. Meine Garmin Uhr, die automatisch stoppt, wenn ich stehen bleibe, zeigte 3:03 h. Über 10 min habe ich also auf Toiletten verbracht…

Auf unserer langen Heimfahrt gestern nach der Siegerehrung habe ich natürlich viel überlegt und analysiert, woran es gelegen haben könnte. Am Rad habe ich mich konsequent verpflegt, vielleicht etwas zu konsequent. Denn meine Gel-Flasche mit Kohlenhydraten für 4,5 h war nach gut 3 h schon leer. Da die Flasche schwarz ist, konnte ich den Füllstand nur erahnen.  Der Körper kann in einer bestimmten Zeit nur eine gewisse Menge an Kohlenhydraten aufnehmen und verarbeiten, alles was darüber hinaus geht, findet quasi unverdaut wieder den Weg nach draußen. Dazu dann noch das, für meinen Körper unbekannte, Isogetränk und man braucht nur noch eins und eins zusammen zählen. Ich werde versuchen aus diesen Fehlern zu lernen und es beim nächsten “Langen” besser zu machen.

Jetzt, zwei Tage danach, fühle ich mich schon wieder erstaunlich gut und frisch, was wohl am doch eher langsamen Marathon liegt. Ein paar Tage Ruhe werde ich mir noch gönnen um dann wieder behutsam ins Training einzusteigen. Mit dem IRONMAN 70.3 Weymouth in Südengland und dem IRONMAN Barcelona stehen noch zwei Rennen auf meinem Plan, auf die ich jetzt schon richtig Lust habe!

Ich denke, das reicht erstmal als Lesestoff und wird den einen oder anderen vielleicht schon langweilen. Ich werde in den kommenden Tagen noch ein paar Worte schreiben über all die Menschen, die mich so toll unterstützen und denen ich unheimlich dankbar bin. Aber das hat einen extra Beitrag verdient!🙂

Nur noch drei mal schlafen…

… bis zum IRONMAN Kopenhagen. Lange war ich nicht mehr so aufgeregt vor einem Rennen. Je näher es auf den Sonntag zugeht, umso schlimmer wird es.

Seit vier Tagen sind wir nun schon in Kopenhagen. Montag bin ich noch die Radrunde komplett abgefahren, damit ich weiß, was mich erwartet. Die Strecke ist mit langen, schnellen Geraden, viel Wind aber auch vielen Kurven und Hügeln sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll. Bis heute habe ich noch ein paar kürzere Einheiten absolviert und jetzt ist so gut wie alles geschafft. Morgen noch ein kurzes Training im Wasser, am Samstag eine ebenso kurze Vorbelastung auf dem Rad und ein paar wenige  Kilometer zu Fuß.

Meine Form ist auf alle Fälle sehr gut und ich fühle mich gerüstet für meine erste Langdistanz. Eigentlich – denn natürlich gibt es auch Zweifel, Ängste und Fragen. Ein Wettkampf über mehr als 8 Stunden ist schließlich unberechenbar. Komme ich im Schwimmen gut durch? Klappt die Ernährung und spielt der Magen mit?  Wie reagiert der Körper, wenn es über die “gewohnte” Belastungszeit hinaus geht? Hält das  Material und überhaupt, werde ich endlich mal ein Rennen erleben, indem ich ohne “Zwischenfälle” durchkomme? Nach all  dem Sch…, der mir bisher passiert ist… Das und mehr wird mir in den nächsten Tagen und Nächten sicher noch des öfteren im Kopf herum schwirren bis am Sonntag, 7 Uhr, der erlösende Startschuss fällt.

Habe ich eine Taktik? Ja und nein! Im Schwimmen rechne ich mit einem Rückstand von 4 bis 5 min.  Wenn es  weniger wird, super, wenn es mehr wird ist das bei der Streckenlänge erstmal auch kein Beinbruch. Am Rad will ich versuchen effizient und kontrolliert schnell zu fahren damit es am Ende, in meiner derzeit stärksten Disziplin, noch zu einem schnellen Marathon reicht.  Hinsichtlich der enorm wichtigen Verpflegung habe ich mir auch einen Plan zurecht gelegt und hoffe, dass dieser aufgehen wird. Soweit zur Theorie, wie es in der Praxis dann tatsächlich ausgesehen hat, werden wir wohl am Sonntagnachmittag wissen.

Bis dahin, ich gehe erstmal wieder zurück ins Kopfkino!

Auf dem Weg nach Kopenhagen…

…haben wir gestern einen Zwischenstopp in Güstrow (bei Rostock) gemacht. Dort bin ich beim 24. Eurawasser Fun Triathlon über die Olympische Distanz gestartet. Mit Andreas Raelert hatte ich einen echten Superstar des Triathlonsports als direkten Gegner. Auch er startet beim Ironman Kopenhagen und wollte den Triathlon , so wie ich, als letzte harte Einheit davor nutzen, zumal Güstrow für ihn als Rostocker um die Ecke liegt.

Auf den zwei Schwimmrunden im Inselsee habe ich gut 1,5 min auf Andy verloren und lag an 5. Stelle – damit war ich erstmal zufrieden und er war noch in Reichweite. Leider habe ich beim ersten Wechsel etwas viel Zeit liegen gelassen.

Die wellige Radstrecke war zwar vom Verlauf her schön, der Asphalt aber nur etwa 10 km gut. 20 km waren schlecht und 10 km waren sehr schlecht – dort bin ich dann aus Sorge um mein Material auch ziemlich vorsichtig und nur am Oberlenker gefahren.

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Nichtsdestotrotz waren die Bedingungen für alle gleich. Ich habe nach 25 km Platz 2 übernommen und wechselte mit einem beruhigenden Vorsprung und 2,5 min Rückstand auf Andy in die Laufschuhe. Dort kam ich zwar mit der schnellsten Laufzeit noch etwas näher aber er ließ nicht locker und somit sich den Sieg auch nicht mehr nehmen.

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Das Rennen gegen ihn hat echt Spass gemacht. In Kopenhagen geht es dann in die zweite Runde.😉 Dort sind neben Andy noch über 40 weitere Profis gemeldet, an starker Konkurrenz wird es also nicht mangeln.

Wir fahren jetzt weiter Richtung Dänemark. Bis später.🙂

 

 

 

Von Training, 70.3 Top10 und Gedanken zur Langdistanzpremiere…

Die letzten drei Wochen waren gut gefüllt mit umfangreichen Training für meinen ersten Ironman in Copenhagen in knapp zwei Wochen. Der Fokus lag auf langen Radeinheiten, möglichst viel in Zeitfahrposition gefahren, bis zu 35 km langen Läufen und Freiwassertraining. Ich konnte alle Einheiten erfolgreich absolvieren und fühle mich körperlich definitiv gut gerüstet für den ersten “langen”.

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Als Formtest und letzte richtig harte Einheit habe ich am vergangenen Sonntag den Ironman 70.3 Polen in Gdynia (Gidingen) an der Ostsee genutzt. Zwei Tage vor dem Rennen bin ich die Radstrecke komplett abgefahren und war ziemlich begeistert, denn diese war landschaftlich sehr reizvoll und auch der Asphalt war, bis auf die ersten und letzten ca. 10 km durch die Stadt, wirklich gut. Auch die etwas wellige Laufrunde am Meer entlang und durch die Stadt war cool. Ich fühlte mich gut und freute mich auf das Rennen.

Ganz ohne Zwischenfälle lief es dann aber wieder nicht ab. Ein Defekt am Rad raubte mir am Tag vor dem Rennen noch fast sämtliche Nerven. Ich habe es bis Sonntagmorgen dann aber wieder hin bekommen und hatte schließlich ein voll funktionsfähiges und schnelles Rad in der Wechselzone stehen.

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Das Rennen selber hatte dann seine positiven als auch negativen Seiten. Im Schwimmen habe ich die erste Gruppe verpasst und schwamm hinter dem späteren 6. ein, eigentlich, etwas zu langsames Tempo. Nach ca. 1000 m setze ich mich vor ihn und zog die Pace nochmal etwas an. Als 14. der gut 30 gestarteten Profis ging ich schließlich aufs Rad.

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Das Radfahren war dann ziemlich, kontrolliert. Die Beine waren noch etwas müde und so konnte ich keine großen Akzente setzen. Trotzdem machte ich einige Plätze gut und ging mit nur etwas mehr als 3 min Rückstand auf die erste große Gruppe (Platz 4 bis 10) zum Laufen.

Erster km in 3:30 min und es lief richtig gut. Ich kam gut rein und die Beine fühlten sich fantastisch an. Ich war guter Dinge noch einige Plätze nach vorn zu laufen. Allerdings stellten sich nach etwa 3 km starke Atemprobleme ein. Ich musste anhalten, nahm Asthmaspray, atmete ein paar mal tief durch und hoffte, dass es besser werden würde. Wurde es aber nicht, sobald die Pace in Richtung unter 3:40 min/ km ging wurde es richtig schlimm. Ich kämpfte mich aber durch, wiederholte die Stehenbleiben-Asthmaspray-Atmen Prozedur noch mehrere Male und kam schließlich als 10. und trotzdem noch mit der viertschnellsten Halbmarathonzeit von 1:17:00 h ins Ziel. (die Pausen abgezogen waren es laut Garmin 1:14:34 h)

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Trotz allem macht mich diese Leistung sehr zuversichtlich für Copenhagen, zumal ich mich auf dieses Rennen nicht speziell vorbereitet habe. Und nach all den Rückschlägen in den vergangenen 70.3’s war es ja dann doch wieder ein kleiner Erfolg.

Heute war ich beim Arzt und habe mich gründlich checken lassen. Gesundheitlich ist alles tip top und die Atemprobleme waren eine starke allergische Reaktion auf irgendwelche Pollen oder ähnliches. Ich hoffe natürlich, dass diese Probleme,zumindest in diesem Ausmaß, in Dänemark nicht wieder auftreten. Aber dort muss ich ja dann auch keinen 3:30er Schnitt laufen.😉

Wir werden bereits eine Woche vorher anreisen, damit ich mich noch mit den Wettkampfstrecken vertraut machen kann. Die Anspannung steigt langsam aber sicher…

Viele Enttäuschungen doch am Ende ein Lichtblick

Leider verlief bei den vergangen Wettkämpfen (fast) nichts nach Plan. Ein kurzer Rückblick:

Beim Ironman 70.3 Norwegen musste ich nach 40 km völlig unterkühlt vom Rad steigen. Schon beim Schwimmen im etwas über 15 Grad kalten Wasser habe ich gefroren, auf dem Rad ging dann bei 10 Grad Außentemperatur und anhaltendem Starkregen nichts mehr. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die super netten Streckenposten, die sich perfekt um mich gekümmert haben! In dicke Decken gepackt wurde ich im Auto bei voller Heizung nach etwa zwei Stunden wieder einigermaßen warm…

IM_Haugesund (10)_0Photo: JOSE LUIS HOURCADE

Nach dem Wettkampf ging es weiter nach Jönköping am Vätternsee in Schweden. Das Training in den Tagen dazwischen verlief, nach wie vor, sehr gut und ich war froh mir keine handfeste Erkältung zugezogen zu haben. In Schweden machte ich mich mit jedem Meter der schönen Wettkampfstrecken vertraut und fühlte mich gut gerüstet. Es musste ja schließlich endlich mal klappen. Nach einem mäßigen Schwimmen ging ich trotzdem hochmotiviert aufs Rad. Doch bereits nach wenigen Kilometern bemerkte ich ein schwammiges Fahrgefühl am Vorderrad, nach 16 km dann die Gewissheit: Die Luft war raus! Ich wartete 5 min an Ort und Stelle bis ein Kampfrichtermotorrad vorbei kam. Dieser sagte mir, er könne den Materialwagen rufen, der würde aber etwa 10 min brauchen. Ich lehnte dankend ab ich machte mich gefrustet ganz vorsichtig rollend zurück Richtung Stadt… Mein erster Platten in einem Wettkampf – es hätte keinen besch… Zeitpunkt dafür geben können!

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Die Stimmung war natürlich am Tiefpunkt. Wir fuhren am Abend noch die 170 km nach Varberg, von dort aus, ging unsere Fähre am Montagabend nach Dänemark. Nach einem 26-km-Lauf in Radbegleitung meiner lieben Frau Kathrin am nächsten Morgen ging es wieder etwas besser, zumal es der 11. Juli und somit unser erster Hochzeitstag war.

Wir hatten geplant noch ein paar Tage mit meinen Eltern in St. Peter-Ording an der Nordsee zu verbringen. Praktischerweise gab es dort am Samstag einen Triathlon über die Olympische Distanz, den ich nun als harte Trainingseinheit noch mitnehmen wollte. Die Zeit in St. Peter-Ording konnte ich effektiv für viel Training nutzen und schon ein paar spezifische lange Einheiten für meine erste Langdistanz im August abspulen.

Am Samstag ging es dann also zum “Gegen den Wind” Triathlon, der seinem Namen alle Ehre macht. Aufgrund des heftigen Windes wurden Scheibenräder verboten und wegen zu starker Strömung und Wellen musste das Schwimmen leider abgesagt werden. Somit waren 5 km Laufen, 40 km Radfahren und nochmal 10 km Laufen zu absolvieren. Nach 5 km in 16 min, Radfahren mit einem Schnitt von 41,5 km/h und dem 10er in 33 min konnte ich mich über einen Start-Ziel-Sieg freuen und endlich mal wieder ein kleines Erfolgserlebnis feiern.

Am Sonntag ging das “Gegen den Wind” Event-Wochenende weiter mit einem Halbmarathon, einem 7-km-Lauf sowie einem Kinderlauf. Ich entschied mich am Samstag spontan zum Start über die Halbmarathonstrecke. Da ich ja beim Duathlon nicht gerade gebummelt habe, war ich gespannt, was die Beine noch leisten konnten. Auf der recht anspruchsvollen Strecke ging ich mit einem Schnitt von 3:20 min/km an und konnte mich direkt etwas absetzen. Ich wurde im Verlauf des Rennens nicht viel langsamer und gewann auch hier am Ende mit großem Vorsprung in 1:11:13 h. Dass es nochmal so gut lief hat mich selber sogar etwas überrascht.

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Auch wenn die Konkurrenz nicht gerade riesig war und ich mehr gegen die Uhr gekämpft habe, bin ich froh, dass ich mal wieder eine sehr ordentliche Leistung abliefern und meine Trainingsergebnisse auch im Wettkampf umsetzen konnte. Jetzt muss es nur bei den nächsten größeren Rennen auch wieder so klappen.

DAS große Rennen in dieser Saison steht für mich am 21. August beim IRONMAN Kopenhagen an. Dafür trainiere ich gerade sehr hart und versuche Mensch und Material noch etwas zu verbessern. Materialtechnisch muss vor allem in der ersten Disziplin, im Schwimmen, etwas verändert werden. Ich hatte beim Schwimmen im Neoprenanzug immer wieder Probleme, schwimme im Training ohne Neo teilweise besser als im Rennen mit…

Abschließend will ich noch ein paar Worte zu den Rennen in Skandinavien verlieren, denn diese haben mich absolut beeindruckt! Die Landschaften und Städte sind wunderschön, die (Ausdauersport-)Begeisterung der Bevölkerung ist phänomenal und die Wettkämpfe waren klasse organisiert. IRONMAN 70.3 Norwegen und Schweden stehen auf alle Fälle für nächstes Jahr wieder auf dem Zettel, nicht nur weil es etwas gut zumachen gibt!

70.3 Italien – Sch… wars!

Eigentlich hat mein Rennen gestern keinen großen Rennbericht verdient. Also versuche ich, mich damit möglichst kurz zu halten.

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Kurz vor Start um 12 Uhr zog ein starker Sturm auf, der das Schwimmen im dementsprechend aufgewühlten Meer zum Abenteuer werden ließ. Während wir Profis uns noch ohne Neoprenanzug durchkämpfen mussten, wurde das Schwimmen für die im Anschluss startenden Amateure vernünftigerweise gestrichen. Ich kam ganz gut durch die Wellen und stieg kurz vor Johannes Moldan (der leider später kurz vor mir auf dem Rad stürzte, Gute Besserung an dieser Stelle!!), Thomas Steger (Gratulation zum starken dritten Platz!!) und Ritchie Nicholls aus dem Wasser. Eigentlich alles sehr gute Schwimmer, trotzdem war die Spitze schon über drei Minuten weg. Sie hatten das Wellenreiten offensichtlich besser drauf.

Auf dem Rad lief es dann von Anfang an schwer und ich hatte keinen richtigen Druck. Trotzdem konnte ich bei sehr schwierigen Wetter- und Streckenbedingungen (teilweise Starkregen) drei Plätze gut machen und wechselte als 8. zum Laufen. Und ich war froh, trotz einer sehr brenzligen Situation, wo mir fast das Rad unterm Hintern weg gerutscht wäre, wieder heil angekommen zu sein.

Beim Laufen fühlten sich die Beine noch frisch an und die ersten drei Kilometer gingen relativ locker in knapp über 3:30 min/km. Die ersten vier waren bereits in weiter Ferne, mit einem ordentlichen Lauf wären aber noch einige Plätze drin gewesen. Leider machte ich, wie schon in Rimini vor zwei Jahren, einem dämlichen Anfängerfehler und nahm zu wenig Energie auf. Die letzten 10 km auf dem Rad gingen schon sehr schwer und nach 4 km war dann beim Laufen der Ofen aus. Kühles Wasser, schwere Radstrecke und regnerisches Wetter, da verbrennt mein großer Körper so einiges. Und das hätte ich eigentlich wissen müssen!

Ich schleppte mich also joggend von Verpflegungsstelle zu Verpflegungsstelle und nahm dort immer alles an ISO und Cola auf, was ging. Nach 15 km begann der Zucker zu wirken und ich konnte nochmal etwas Tempo aufnehmen. Zu der Zeit befand ich mich noch auf Platz 10. Nach 19 km wirkte es allerdings nochmal indem alles wieder hinten raus wollte. Das nächste Dixi war noch 1,5 km weg. Diese lächerliche Strecke konnte ich nur noch gehend bewältigen. Nach Erledigung des Geschäfts hatte ich noch drei Plätze verloren und joggte das letzte Stück enttäuscht ins Ziel.

Das energetische war die eine Ursache, die andere ist mental. Das verkorkste letzte Jahr ohne richtige Wettkämpfe hängt mir noch ziemlich nach. Trotz guter Trainingsleistungen mangelt es mir an Selbstvertrauen. Es ist vielleicht nicht das cleverste das hier zu schreiben, aber es ist das ehrlichste. Ich will auch gar keine Ausreden suchen, sondern Ursachen finden, dass ich bei den bisherigen Rennen noch nicht das abrufen konnte, was man von mir erwartet und was die Trainingsergebnisse auch realistisch erscheinen lassen.

Ich versuche jetzt so gut wie möglich einen Haken an das Rennen zu machen und meine Lehren, vor allem was die Energieversorgung angeht, zu ziehen. Zwei kleine positive Aspekte werde ich dennoch mitnehmen. Zum einen klappten die Wechsel recht gut, zum anderen bin ich froh mich durchgekämpft und das Rennen zu Ende gebracht zu haben.

Wir sind jetzt auf dem Weg zum Mohrenwirt im Fuschl am See, wo ich nochmal richtig für den Chiemsee Triathlon ranklotzen werde. Dort sind wir dieses Jahr mit der halben Familie am Start (Kathrin und meine Mama auf der Sprintdistanz, Schwager René und mein Papa auf Olympischen und schließlich ich auf der langen Strecke). Ebenso wird mein “Schützling” Jonas, den ich seit Anfang des Jahres als Trainer betreue auf der Sprintdistanz angreifen.

Viele bekannte Gesichter und ein toller Wettkampf, gute Rahmenbedingungen also, dass vielleicht bei mir der Knoten platzt!

Ich wollte mich kurz halten… Und doch ist es ein halber Roman geworden. Ich hoffe, es ist nicht zu langweilig. Jetzt ist auch Schluss, wir müssen weiter.😉

Leider nur Holz in Kroatien

Nach einigen Problemen und familiären Ereignissen musste ich leider die geplante Reise zum Ironman 70.3 nach Barcelona absagen. Stattdessen sollte der Saisonauftakt beim Linztriathlon, den ich 2013 ja schon einmal gewinnen konnte, stattfinden. Daraus wurde aber auch nix, da uns, alle drei, am Mittwoch vor dem Rennen ein Magen-Darm-Virus für fünf Tage flach legte. Schei…wars!

Nächster Versuch also in Kroatien beim Falkensteiner Punta Skala Triathlon, der auch die nationale Meisterschaft über Mitteldistanz und dementsprechend ganz ordentlich besetzt war. Wir reisten bereits am Sonntag vorher an und ich nutze die Woche für einen harten Trainingsblock bei bestem Wetter. Das Rennen war dann sozusagen die “Absch(l)usseinheit” für den Ironman 70.3 Italy in Pescara am kommenden Sonntag, der natürlich einen deutlich höheren Stellenwert hat. Außerdem wollte ich nach langer Triathlonabstinenz endlich wieder Wettkampfluft schnuppern, Rennhärte sammeln und schauen, wo ich nach einer nicht wirklich optimalen Vorbereitung stehe. (Das Familienleben zollt da seinen Tribut.)

Mit meinem Rennen konnte ich zu zwei Dritteln auch schon zufrieden sein. Ich stieg nach dem Schwimmen nur mit ca. 1:15 min Rückstand aufs Rad und konnte nach 30 km die Führung übernehmen. Den späteren Sieger hatte ich dabei immer direkt(!) im Nacken. Und ab km 30 hatte ich dann noch zwei Waggons mehr anhängen. Leider wurde das Windschattenverbot von den kroatischen Kampfrichtern quasi nicht durchgesetzt und auf der relativ flachen Radstrecke konnte ich so keine entscheidende Attacke setzen. Trotzdem hielt ich das Tempo hoch in der Hoffnung den anderen wenigstens etwas weh zu tun. Ich hätte mich auch hinten reinhängen und mich schonen können, aber das war ja noch nie mein Stil. Und sollte ja auch ein hartes Training werden.😉

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Schließlich stieg ich nach 90 km im Wind als erster vom Rad, meine Anhängsel waren natürlich direkt dabei. Trotzdem hoffte ich auf den Sieg, da es im Laufen im Training und den vergangenen Wettkämpfen richtig gut lief und auch die Trainingsergebnisse so gut waren wie nie zuvor.

Falsch gedacht! Auf der anspruchsvollen Laufstrecke hatte ich dann leider stark mit muskulären Problemen in den Oberschenkeln zu kämpfen so dass es für mich am Ende nur noch um Schadensbegrenzung ging. Es reichte nur zu Platz 4. Die drei Waggons waren am Ende vor der Lokomotive.😉

Windschatten hin oder her, mit der Laufleistung hätte es wahrscheinlich eh nicht für viel weiter vorne gereicht. Einzige Alternative wäre wahrscheinlich wirklich nur das reinhängen und Kräfte sparen gewesen. Aber dann doch lieber fair verloren als unfair gewonnen.😉

Rad- und Schwimmleistung waren trotz der harten Trainingsvorbelastung sehr ordentlich. Und das nehme ich mit und schaue nach vorn in Richtung Italien, wo dann sicher auch die entsprechende Laufleistung dazu kommt. Jetzt machen wir uns noch zwei ruhige Tage in Kroatien und dann geht’s am Dienstag Abend auf die Fähre.

P.S.: Da man in letzter Zeit ja oft von “Verlusten der Trinkflasche oder Verpflegung” ließt. Auch mir ist das heute bei einer Bodenwelle passiert und ich habe meine Gelflasche verloren. Ich habe aber angehalten und habe sie mir wieder geholt. Ohne Kraftstoff halt keine Kraft!

 

 

Die Saison nimmt Fahrt auf…

… und ich konnte endlich wieder Wettkampfluft schnuppern und war dabei sogar schon ziemlich erfolgreich. Jetzt sind es noch knapp drei Wochen bis zu meinem ersten Höhepunkt des Jahres, dem IRONMAN 70.3 Barcelona.

Bereits am 19. März startete ich beim Leipziger Frühjahrslauf über 10 km. Zum einen wollte ich ein hartes und schnelles Training unter Wettkampfbedingungen absolvieren und zum anderen strebte ich auf dem flachen Kurs eine neue 10-km-Bestzeit an. Dies gelang mir mit einer Zeit von 32:36 min auch relativ deutlich und ich konnte überraschenderweise das Rennen gewinnen.

Gestern stellte ich mich dann beim Jena Duathlon an den Start. Nach zwei Teilnahmen im 2er-Team und einem Start über die Sprintdistanz nahm ich nun zum ersten mal am Hauptwettkampf  über 10 km Laufen, 47 km Radfahren und nochmals 5 km Laufen teil. Ausgeschrieben war die Radstrecke zwar nur mit 40 km, aufgrund einer kleinen Panne der Organisation mussten wir 6 statt 5 Runden fahren. Dies wurde allerdings in der Wettkampfeinweisung vorher klar und deutlich gesagt, somit war es am Ende eigentlich auch kein Problem.

In der Woche vorher waren wir noch mit dem Wohnmobil in Südtirol und an der Adria unterwegs um den in Deutschland zeitweise zurückgekehrten Winter zu entfliehen und bessere Trainingsbedingungen zu haben. Direkt aus dem Süden kommend reisten wir also in Jena an und meine Beine fühlten sich noch nicht wirklich nach Wettkampfmodus an.

Nach einem kurzen warm-up war das aber schon besser. Die ersten 5 km liefen so richtig gut und ich konnte mich zusammen mit Theo Popp vom Rest des Feldes absetzen. In der dritten von vier Runden musste ich dann allerdings spüren, dass meine Beine nicht wirklich frisch waren und Theo ziehen lassen. 33:48 min waren für die 10 km dann trotzdem ok und ich wechselte mit 45 sec Rückstand aufs Rad.

Hier lief es etwas zäh aber auch nicht wirklich schlecht. Leider war ich ohne Aerohelm und Scheibe gestartet, nicht aus Arroganz sondern einfach weil die sich noch in der Lieferung befinden. ;) Theo machte vorn ein sehr starkes Rennen und nach hinten war der Abstand relativ konstant. Also fuhr ich einfach meinen Stiefel zu Ende und wechselte ich mit etwas über einer Minute Abstand nach vorn und hinten zum zweiten Lauf über 5 km. Den zweiten Platz konnte ich dann auch relativ locker ins Ziel bringen, Theo war an diesem Tag einfach nicht zu schlagen, Gratulation nochmal an der Stelle!

Auch wenn “sprichwörtlich” der Zweite immer der erste Verlierer ist, bin ich doch zufrieden mit meiner Leistung und froh das auch Rad und Laufen in Kombination schon wieder ganz gut klappt. Jetzt sind noch drei Wochen “Feinschliff” im Training angesagt und dann freue ich ich auf den IRONMAN 70.3 Barcelona.

Noch ein Wort zum Wohnmobil – Seit  ca. zwei Wochen sind wir dank Reisemobile von Bredow stolze Besitzer von “Knausi”. Er wird uns in Zukunft auf unseren Wettkampfreisen begleiten und als “mobiles Trainingscamp” zur Verfügung stehen. In zwei  Wochen geht es wieder auf Tour – Richtung Barcelona!

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“Dear Markus …

Congratulations! You are now successfully registered for the 2016 IRONMAN Pro Membership Program.”

Diese Nachricht fand ich heute in meinem Email-Posteingang und zeigt wohin der Weg in diesem Jahr gehen soll: zum ersten IRONMAN!

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Nach zwei effektiven Trainingslagern in Portugal und auf Mallorca bin ich dahingehend schon sehr gut auf Kurs und konnte die Fitnessdefizite und Gewichtsüberschüsse, die nach der verkorksten letzten Saison sowie einer kleinen Babypause hängen geblieben waren erfolgreich abarbeiten.

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Unser neues kleines und sehr aktives Familienmitglied hat meinen Trainingsalltag, vor allem am Anfang, natürlich nicht gerade erleichtert. Aber mittlerweile haben wir eine gute Routine gefunden, der Schlafmangel ist etwas besser geworden und wir genießen es zu sehen, wie sich das kleine Wesen Tag für Tag  weiter entwickelt. Und wenn dich nach einem harten Tag dieses süße Baby mit ihren großen blauen Augen anlächelt, dann ist sowieso wieder alles gut.

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portlich sind bereits meine ersten großen Wettkämpfe für dieses Jahr am Horizont zu sehen. Nach dem ein oder anderen kleineren Rennen werde ich am 22. Mai beim IRONMAN 70.3 Barcelona starten. Am 26. Juni steht wieder eines meiner absoluten Lieblingsrennen an, wo endlich einmal weit vorne landen will – Der Chiemsee Triathlon. Am 10. Juli wird es im kühlen Norden beim IRONMAN 70.3 Jönköping in Schweden heiß her gehen bevor am 21. August das ganze große Ziel auf mich wartet – Der IRONMAN Kopenhagen! Was danach kommt, hängt dann natürlich von den vorhergehenden Ergebnissen ab…

Auf der Seite der Sponsoren gibt es keine sehr großen Änderungen. Ich hatte nach dem letzten Jahr natürlich auch keine großen Erwartungen. Umso mehr freue ich mich, dass meine wichtigsten Partner bei mir geblieben sind.  Sowohl ERDINGER Alkoholfrei als auch ORTHIM werden mich weiterhin unterstützen. Somit geht unser Nordhäuser ORTHIM Triathlon Team in seine zweite Runde.

Mit meinem nunmehr langjährigen Radpartner, dem LAVA JAVA in Sangerhausen, konnte ich meine Zusammenarbeit ausbauen und werde dadurch in diesem Jahr auf Rädern von STEVENS unterwegs sein. Mein Wettkampfrad ist ein getuntes und dadurch sehr leichtes Super Trofeo und im Training bin ich, bereits seit Januar, hauptsächlich auf einem Arcalis Disc unterwegs. Die bissigen Scheibenbremsen geben mir hier auf meinen unzähligen Trainingskilometern eine zusätzliche Portion Sicherheit. Mit diesen schnellen Rädern sollte ich also in Zukunft auch vor wild gewordenen Hunden erfolgreich fliehen können.

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Perfekt eingestellt auf die neuen Räder wurde ich bei  meinem alten und neuen Trainer Ben Reszel von RESOURCE. Ich freue mich auch weiterhin sein Kompetenz in Sachen Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik und Biomechanik nutzen zu können.

Physiotherapeutisch vertraue ich ebenfalls weiterhin auf meinen langjährigen Physiotherapeuten und Freund Enrico Richter. Er kennt meinen Körper mittlerweile sehr gut und weiß wo er ansetzen muss.

Meine Zusammenarbeit mit KEJANO Sports und REBORN Sports Eyewear geht schon seit einiger Zeit über ein normales Sponsoring hinaus, da ich für beide Firmen im regionalen Vertrieb mitarbeite. Bei vielen Wettkämpfen, wo ich starte, werden wir also auch schicke Bekleidung und coole Brillen mit im Gepäck haben.

Was gibt es sonst noch neues?
Bereits seit November absolviere ich eine Triathlon-Trainer-C-Ausbildung. Diese werde ich im April abgeschlossen haben und kann dann meinen Nordhäuser Nachwuchs mit noch mehr Kompetenz trainieren.😉

Blick nach vorn…

Es war lange still auf meiner Seite. Das lag zum einen daran, dass es viele andere wichtige Dinge zu tun gab und zum anderen daran, dass es sportlich gesehen einfach nichts mehr, auch nur halbwegs, positives zu berichten gab. Meine miserable Saison 2015 ist nun abgehakt und ich will auch hier keine langen Worte mehr darüber verlieren, stattdessen, wie in der Überschrift schon geschrieben, meinen Blick nach vorn richten.

Bei diesem Blick nach vorn spielt nun eine weitere Person eine ganz wichtige Rolle. Denn seit dem 21.09.2015 ist unsere Tochter Karline auf der Welt und bereichert und bestimmt teilweise auch unser Leben Tag für Tag. Was allerdings kein Grund ist, meine sportlichen Ziele aus den Augen zu verlieren. Ganz im Gegenteil, meine Motivation ist stärker denn je und ich freue mich auf ein aufregendes neues Sportjahr.

Bis dahin ist jetzt erst einmal viel Training angesagt. Durch die vielen Rückschläge war die Formkurve ganz schon in den Keller gerutscht. Doch mittlerweile ist ist sie wieder auf dem Weg der Besserung. An den vergangenen Wochenenden bin ich in Österreich beim Grazer City Run (10,5 km) und beim Wolfgangseelauf (27 km) relativ spontan gestartet, da wir in der Gegend waren.  Beides waren schöne Trainingsläufe im Rahmen toller Veranstaltungen und es hat wieder richtig Spaß gemacht.

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Zum Schluss noch ein kurzer Ausblick auf 2016. Als Highlight haben wir für den Sommer den ersten IRONMAN geplant und auf dem Weg dahin einige IRONMAN 70.3 Rennen eingebaut. Wo genau, das werde ich später verraten.

Bis dahin!🙂