So sieht´s aus…

Eigentlich wollte Markus schon vor Monaten was schreiben. Da er aber durch unterschiedliche Ereignisse noch keine Zeit dafür gefunden hat, werde ich als Ehefrau das jetzt mal übernehmen.

Das Jahr begann richtig gut. Markus konnte über den Winter konstant trainieren, gute Gespräche mit Partnern führen und freute sich ab dieser Saison für das Pro Team Mohrenwirt an den Start zu gehen. Damit einhergehend sind nicht nur wertvolle Produkte und Materialien, die er im Trainingsalltag nutzt sondern auch sein neues Canyon Speedmax. Nachdem er mit seinem letzten Rad in der vorhergehenden Saison seine zwei Langdistanzrennen aufgrund von Stürzen nicht zu Ende bringen konnte, musste etwas neues her. Über das Team bekam er sein, ja ich würde schon fast sagen, Traumrad. Er war mega happy als er es dann im Februar zu den Teamdays im Hotel Mohrenwirt abholen konnte.

Die Tage dort waren ziemlich durchgeplant. Hier lernten wir einen Großteil der Sponsoren sowie die neuen Teammitglieder kennen. Aber am letzten Tag hat er sich dann doch noch die Zeit genommen um es auszupacken und aufzubauen. Ich als Frau schmunzel da ja nur und freue mich einfach, wenn er sich freut und kümmere mich im nächsten Atemzug auch wieder um unsere beiden kleinen Kinder. Michel war zu dem Zeitpunkt 10 Tage jung.

Als wir wieder zu Hause waren ging das Training super weiter. Zudem hatte er noch Termine bei STAPS in Hamburg und Augsburg, wo er beim Bikefitting und beim Aerotest auf der Bahn seine Position auf dem Rad entscheidend verbessern konnte. Danach flog er im März nach Palamos (Spanien) zu seinen Teammitgliedern, um dort ein gemeinsames Trainingslager zu absolvieren und direkt seine neue Position zu testen. Er fühlte sich gut wie nie und freute sich bereits jetzt auf seine ersten Rennen. Durch die Geburt unseres Sohnes plante er ab Ende Mai, damit wir als Familie auch dabei sein können.

sdr

Vor dem TriOpening Ende April im Hotel Mohrenwirt waren wir noch ca. 4 Wochen mit dem Wohnwagen unterwegs. Eigentlich wollten wir an die Adria zum Trainieren, aber das Wetter in Deutschland war so sommerlich, dass wir es nur bis Bayern geschafft haben. Da ging es dann Mitte April los… er kam vom laufen zurück und meinte er hat Schmerzen im linken Fuß. Eigentlich kann er solche „Wehwehchen“ durch seine Physiotherapie-Ausbildung immer sehr gut allein diagnostizieren und beheben. Aber hier wusste er keinen Rat. Also hat er den Sportorthopäden Dr. Ulrich Nieper angeschrieben und dank seiner Flexibilität konnten wir innerhalb eines Tages einen Termin in München bekommen. Nach seiner ersten Diagnose (harmlose Reizung im Sprunggelenk) war Markus erleichtert, dass es nichts schlimmeres war. Jetzt hieß es einfach ein paar Tage Laufpause und dann sollte das Training weiter gehen.

PUSTEBLUME, wie man so schön sagt. Jetzt haben wir Ende Mai und er hat immer noch Probleme beim Laufen. Dank des tollen Vereinsnetzwerks bei TriZack Rostock konnte er sich kurzfristig ein MRT organisieren um eine genaue Diagnose zu erhalten – allerdings kam auch hier nichts weiter dramatisches zum Vorschein. Die Sprunggelenkskapsel ist gereizt und brauch offensichtlich einfach Zeit zum heilen. Seitdem wir zurück in Rostock sind, geht er wieder regelmäßig zu seinem Physiotherapeuten Martin Schütt – wahrscheinlich hat das Fehlen seiner professionellen Behandlungen, als wir unterwegs waren, mit zum Problem beigetragen.

dav

Markus ist wirklich „tapfer“ macht seit fast 4 Wochen komplette Laufpause, da ist er konsequent. „Lieber 4 Wochen nicht laufen und dann geht es wieder richtig, als sich die ganze Saison versauen, weil man den Schmerz übergeht“ so seine Meinung. Nachdem das Fuß-Problem nun fast ausgestanden war, kam noch eine Erkältung hinzu. Ich war selber zwei Wochen krank und habe ihn offensichtlich angesteckt. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie es Ihm damit geht und dass er dann wenig Lust hat hier etwas zu schreiben.

Den Mai 2018 werden wir nun als sportlichen „Seuchenmonat“ abhacken. Jetzt schauen wir nach vorn, hoffen, dass es im Juni wieder aufwärts geht und Markus seine Saisonplanung (Ironman 70.3 Elsinore, Chiemsee Triathlon, Ironman 70.3 Jönköping, Ironman Hamburg oder Kopenhagen, Ironman 70.3 Gdynia, Ironman 70.3 Rügen…) nicht komplett über den Haufen werfen muss. Drückt die Daumen, ich pflege Ihn so gut es geht.

Nachtrag am 29.05.2018:

Da der Mai ja noch nicht vorüber ist, kommt auch gleich die nächste “Katastrophe”:  Sonntagnachmittag, ich war gerade mit unserem Kindern und dem Hund am Strand spazieren, bekam ich einen Anruf von Markus, er wäre gestürzt und ich müsse ihn abholen. Ein älterer Herr übersah ihn beim Ausparken und nahm die Vorfahrt. Markus bremste stark und konnte eine Kollision vermeiden, kam jedoch selber dabei zu Fall. Während er glücklicherweise “nur” Schürfwunden davon getragen hat, ist sein Canyon Speedmax nun Schrott, da der Rahmen an zwei Stellen gebrochen ist. Deshalb muss Markus nun den Ironman 70.3 Elsinore und wahrscheinlich auch den Chiemsee Triathlon absagen. Wir hoffen schnellstmöglich ein neues Speedmax organisieren zu können, damit Markus im Juli endlich ins Renngeschehen eingreifen kann. Nur noch zwei Tage Mai – der Juni kann nur besser werden!

 

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