Ein schnelles Ende

Nach nicht mal einer Wettkampfstunde musste ich gestern den IRONMAN Schweden nach einem Radsturz leider beenden.

Es ist natürlich extrem ärgerlich und frustrierend, wenn man sich so lange auf diesen einen Tag vorbereitet, top fit und super vorbereitet an den Start geht und dann die hart erarbeitete Form nicht in ein gutes Resultat umsetzen kann. Je mehr ich mich im Vorfeld des Rennens mit der Stadt und der Strecke vertraut machte, umso mehr wuchs meine Vorfreude. Positiv angespannt und motiviert ging es schließlich Samstagmorgen los. Zwar hatte es am frühen Morgen noch mehrere Stunden stark geregnet, der Tag sollte aber trocken und teilweise sonnig werden. Also alles perfekt, eigentlich.

Ich erwischte einen guten Schwimmstart, hielt mich aus Rangeleien raus und schwamm die ersten ca. 400 m an der Spitze des Feldes mit. Zwei Athleten konnten sich dann etwas absetzen, ich hielt zusammen mit dem Schweden Karl Johan Danielsson das Tempo hoch und der Australier Cameron Wurf folgte an unseren Füßen. Nach ziemlich genau 50 min stieg ich als vierter aus dem Wasser und an selber Position auf’s Rad.

Ich freute mich über die perfekte Ausgangsposition und war mir sicher zusammen mit den beiden anderen radstarken Sportlern die beiden Führenden auf der flachen Radstrecke schnell einzuholen. Der Asphalt war noch sehr nass und rutschig, so dass ich (eigentlich) sehr vorsichtig los legte. Nach nicht mal einem Kilometer, im ersten Kreisverkehr, passierte es dann trotzdem. Ich rutschte, wie auf Glatteis, weg und knallte hart auf die linke Seite. Ich wollte direkt aufstehen und weiter fahren, allerdings war mein Lenker verdreht und zudem gerissen, die Kette klemmte und die Bremse schleifte… zudem kamen, neben Schwürfwunden, recht starke Schmerzen in der Hüfte, weshalb ich frustriert zurück Richtung Wechselzone humpelte und das Rennen aufgab.

Jetzt versuche ich nach vorn zu schauen. Die Verletzungen scheinen nicht langwierig zu sein und das Material ist reparabel. Zudem ist die Form ja nicht plötzlich weg und ich habe noch keine Langdistanz in den Knochen, von der ich mich erholen muss. Sollte alles gut gehen, werde ich nächste Woche beim IRONMAN 70.3 Zell am See starten. Anschließend steht ein Rennen über die Sprintdistanz im Rahmen der 2. Bundesliga in Hannover für TriZack Rostock auf dem Programm, bevor ich eine Woche später den IRONMAN 70.3 Rügen in Angriff nehmen werde. Beim IRONMAN Italy am 24. September werde ich dann den nächsten Versuch über die Langdistanz starten und schon einmal Richtung Hawaii-Qualifikation 2018 schielen. Bis dahin versuche ich einfach jeden Tag noch ein bisschen besser zu werden! 😉

 

 

 

 

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