Die Saison nimmt Fahrt auf…

… und ich konnte endlich wieder Wettkampfluft schnuppern und war dabei sogar schon ziemlich erfolgreich. Jetzt sind es noch knapp drei Wochen bis zu meinem ersten Höhepunkt des Jahres, dem IRONMAN 70.3 Barcelona.

Bereits am 19. März startete ich beim Leipziger Frühjahrslauf über 10 km. Zum einen wollte ich ein hartes und schnelles Training unter Wettkampfbedingungen absolvieren und zum anderen strebte ich auf dem flachen Kurs eine neue 10-km-Bestzeit an. Dies gelang mir mit einer Zeit von 32:36 min auch relativ deutlich und ich konnte überraschenderweise das Rennen gewinnen.

Gestern stellte ich mich dann beim Jena Duathlon an den Start. Nach zwei Teilnahmen im 2er-Team und einem Start über die Sprintdistanz nahm ich nun zum ersten mal am Hauptwettkampf  über 10 km Laufen, 47 km Radfahren und nochmals 5 km Laufen teil. Ausgeschrieben war die Radstrecke zwar nur mit 40 km, aufgrund einer kleinen Panne der Organisation mussten wir 6 statt 5 Runden fahren. Dies wurde allerdings in der Wettkampfeinweisung vorher klar und deutlich gesagt, somit war es am Ende eigentlich auch kein Problem.

In der Woche vorher waren wir noch mit dem Wohnmobil in Südtirol und an der Adria unterwegs um den in Deutschland zeitweise zurückgekehrten Winter zu entfliehen und bessere Trainingsbedingungen zu haben. Direkt aus dem Süden kommend reisten wir also in Jena an und meine Beine fühlten sich noch nicht wirklich nach Wettkampfmodus an.

Nach einem kurzen warm-up war das aber schon besser. Die ersten 5 km liefen so richtig gut und ich konnte mich zusammen mit Theo Popp vom Rest des Feldes absetzen. In der dritten von vier Runden musste ich dann allerdings spüren, dass meine Beine nicht wirklich frisch waren und Theo ziehen lassen. 33:48 min waren für die 10 km dann trotzdem ok und ich wechselte mit 45 sec Rückstand aufs Rad.

Hier lief es etwas zäh aber auch nicht wirklich schlecht. Leider war ich ohne Aerohelm und Scheibe gestartet, nicht aus Arroganz sondern einfach weil die sich noch in der Lieferung befinden. 😉 Theo machte vorn ein sehr starkes Rennen und nach hinten war der Abstand relativ konstant. Also fuhr ich einfach meinen Stiefel zu Ende und wechselte ich mit etwas über einer Minute Abstand nach vorn und hinten zum zweiten Lauf über 5 km. Den zweiten Platz konnte ich dann auch relativ locker ins Ziel bringen, Theo war an diesem Tag einfach nicht zu schlagen, Gratulation nochmal an der Stelle!

Auch wenn “sprichwörtlich” der Zweite immer der erste Verlierer ist, bin ich doch zufrieden mit meiner Leistung und froh das auch Rad und Laufen in Kombination schon wieder ganz gut klappt. Jetzt sind noch drei Wochen “Feinschliff” im Training angesagt und dann freue ich ich auf den IRONMAN 70.3 Barcelona.

Noch ein Wort zum Wohnmobil – Seit  ca. zwei Wochen sind wir dank Reisemobile von Bredow stolze Besitzer von “Knausi”. Er wird uns in Zukunft auf unseren Wettkampfreisen begleiten und als “mobiles Trainingscamp” zur Verfügung stehen. In zwei  Wochen geht es wieder auf Tour – Richtung Barcelona!

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