NEIN!

Nein! Ich habe den Duathlon Ruegen nicht ins Ziel gebracht! (das Schwimmen wurde wegen ‘unerwartet’ hoher Wellen durch einen 5km Lauf ersetzt)

Und Nein. Ich will auch nicht über die Wetterbedingungen jammern. Mit dem monsunartigen Regen, Gewitter und Sturm hatten alle zu kämpfen. Respekt an alle die das durchgezogen haben. Und mindestens genau so großer Respekt, für jene Athleten, die das Rennen aus Rücksicht auf ihre Gesundheit abgebrochen haben. An dem Tag wahrscheinlich eh die vernünftigere Entscheidung.

Nein! Ich will mich nicht schon wieder über die Windschatten Problematik aufregen und wie erbärmlich es war hinter einer Gruppe im 3m Abstand mit Kampfrichter-Motorrad daneben zu fahren. Und das selbe dann in der Spitzengruppe zu beobachten. Einfach mal Karte zeigen!!!

Nein. Über die teilweise sehr bescheidene Leistung des Veranstalters und unbedachte Streckenauswahl will ich auch nicht meckern!

Mein Rennen war jedenfalls nach 45km beim Rad vorbei. Beim ersten Lauf, habe ich mir noch eine gute Position erarbeiten können, nach der ewig langen Wechselzone über Sand und Asphalt wo ich gleich wieder fünf Plätze verlor, weil ich wohl übervorsichtig gelaufen bin, war ich bereits bedient.

Ich gab am Rad trotzdem wie gewohnt Gas,  attackierte die Gruppe um Jan Raphael und kam auch schnell weg. Bereits nach wenigen km machten sich allerdings immer stärker werdende Schmerzen in der rechten Hüftmuskulatur bemerkbar. Ich musste aufrecht fahren und locker machen, sodass mich nach einer Weile die Gruppe wieder überholte. Ich konnte dann da problemlos 15m dahinter hinterher rollen, aber das ist nun nicht wirklich das, was ich mir unter Wettkampf vorstelle. Also hab ich es nochmal versucht. Attacke und dann schauen dass ich eine wenigstens einigermaßen akzeptable Wattleistung halten kann. Es war aber nix zu machen. Nach wenigen km machte die Hüfte wieder zu!

Die Flüge für den ICAN Sevilla am 5. Oktober waren bereits gebucht, da wollte ich meine Gesundheit nicht weiter aufs Spiel setzen und bin raus.

Diese Schmerzen kann ich mir übrigens nur durch die Beschaffenheit der Laufstrecke erklären, denn vorher hatte es das noch nicht. 4 von 5 km führten auf dem leicht gewölbten, gepflasterten Promenadenweg lang, das heißt der rechte Fuß setzte mit jedem Schritt etwas höher auf als der linke. Ob man darauf einen Halbmarathon austragen muss, lasse ich jetzt mal so stehen…

Abgehakt ✔

Und nach vorn geschaut. Am Ende war es halt doch nur ein Duathlon!

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(c) Marcel Hilger

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