Zügig durch Zwickau…

Ging es gestern beim 2. Zwickauer Triathlon. Ich konnte mir dabei mit einer souveränen Leistung den Sieg auf der erstmals ausgetragenen olympischen Distanz sichern damit eine letzte richtig harte Einheit vor dem IRONMAN 70.3 Rügen am kommenden Sonntag absolvieren.

Seit letzter Woche arbeite ich in Halle mit meiner neuen Schwimmtrainerin Karin Seifert zusammen. Wir konnten schon minimale Verbesserungen erreichen, ich war mir allerdings unsicher ob ich diese schon auf den 30 Bahnen in der schönen Zwickauer Glück-Auf-Schwimmhalle umsetzen kann. Ich konnte! Es rutschte von Anfang bis Ende sehr gut und ich stieg nach ca. 1515m als erster wieder aus dem Becken. (+15 da ich mich verzählte und 1600 schwimmen wollte, zum Glück aber wurde ich lautstark zurückgepfiffen.) Der ehemalige Chemnitzer Olympia-Schwimmer Stev Theloke, der immer noch sehr gut in Form ist, war in der Staffel übrigens nur ca. 1:10 min schneller.

Auf dem Rad fuhr ich kontrolliert und baute meinen Vorsprung auf über 4min aus, mit einem zügigen Tempodauerlauf hielt ich diesen bis ins Ziel im legendären Westsachsenstadion!

Natürlich hat das jetzt sportlich keinen wahnsinnig hohen Stellenwert! Schwimmen fühlte sich sehr gut an, am Rad war ich von meinem Wattwerten teilweise selber überrascht, zumal ich das Rennen noch aus dem Training absolvierte, und der Lauf war locker. Ich war also sehr zufrieden und hoffe jetzt am Sonntag nochmal richtig den Turbo zünden zu können! 🔥

Dennoch war der Zwickauer Triathlon ein ganz besonderer für mich und meine Familie. Denn zu der Geburtsstadt meines Vaters pflegen wir eine besondere Beziehung. Ein großer Teil unserer Familie und Freunde kommt aus Zwickau, ich habe längere Zeit dort gewohnt, bin beim ausrichtenden Verein SV 04 geschwommen, habe in der zweiten Liga Wasserball gespielt und eine – sorry – geile Zeit gehabt! 😉

Daher war die Entscheidung da zu starten schnell gefallen, zumal die Wettkampfstätten mit der hochmodernen Schwimmhalle und dem eingebunden Westsachsenstadion sehr attraktiv sind. Die Streckenführung zeigte sich hart aber herzlich. Mehrere Runden auf einer Wendepunktstrecke auf super Asphalt mit insgesamt ca. 680hm auf dem Rad, 4x 2,5 km mit jeweils einem 1 km langen harten Anstieg beim laufen – und immer wieder ging es durch die tolle Kulisse des Stadions.

Wo 1971 die Friedensfahrer um den Sieg sprinteten und der FSV Zwickau zu DDR-Zeiten im Europapokal spielte jetzt als erster des Triathlons einzulaufen, und später auch noch Vati UND Mutti nach starken Leistungen auf der Sprint-Strecke im Ziel zu begrüßen, ist – nochmal sorry – super geil!

Vielen Dank an Familie und Freunde an der Strecke sowie den Helfern und dem gesamten Organisationsteam für einen tollen Tag! Auf hoffentlich viele weitere Auflagen Zwickauer Triathlon!

Hier noch der Zeitungsbericht der ‘Freien Presse’:

😽

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s