3. Deutsche Profiliga – einmal mehr!

Nach einer sportlich seeeehr ruhigen Woche stand am gestrigen Samstag gleich wieder ein Einsatz in der Regionalliga mit den KESSEN SACHSEN an! Einmal mehr hat sich bestätigt: Diese Liga ist einfach einmalig! Denn wo sonst darf Mann (!) sich noch im Schlamm eines Flusses mir ca. einhundert Gleichgesinnten herumprügeln, ein Windschattenrennen mit Zeitfahrrädern auf Flickenteppichen im öffentlichen Straßenverkehr absolvieren um sich dann im Zielbereich ein Stückchen Kuchen kaufen zu müssen!?! Triathlon aus Spaß am Sport und der Bewegung an der frischen Luft – Alles nicht so ernst nehmen! 😉

Ebenso einmalig ist unser Team: Von eben erst überstandener Erkältung über 800km lange Anfahrtswege bis hin zum 24h-Dienst im Krankenhaus am Tag zuvor (bis zum Morgen des Renntages!)! Wahrer Teamgeist – Jeder bringt sein “Opfer” – so passte auch mir sechs Tage nach der harten Mitteldistanz in Obertrum dieser Wettkampf natürlich perfekt in den Plan! 😉

Demzufolge war nun, allen-ernstes, meine Vorgabe möglichst viel Kraft für das anstehende harte Training (CHALLENGE Walchsee!!) zu sparen und dabei trotzdem ein gutes Ergebnis für das Team abzuliefern. Und das gelang mir mit Platz 4 in der Einzelwertung ganz gut – denn in der Teamwertung reichte es zu Platz 2, mehr war an dem Tag auch einfach nicht drin.

Der Schwimmstart war jedenfalls alles andere als “ganz gut”: Locker plaudernd stand ich gedachte paar Minuten bis zum Start inmitten des Feldes im badewannenwarmen Schlammwasser der Havel bis … plötzlich es von draußen rief: 3 – 2 … und die Meute prügelte los. So war also gleich der Start deutlich härter und kraftraubender als geplant. Irgendwie schaffte ich es dann aber mich freizuschwimmen und wurde in einer langgezogenen Gruppe um Markus Thomschke, Marco Peich und Matze Dunse wieder an Land gespült.

Auf dem Rad verpasste ich den Anschluss nach vorn, bzw. war ich, vor allem mental, nicht wirklich bereit, mir weh zu tun und nach vorn zu rasen. Also rollte ich die erste Runde schön alleine locker alleine durch, überholte trotzdem einige kleine Grüppchen und kam doch ein Stück vor. Dann kam Sebi Guhr mit ein paar Mann “an der Leine” vorbei gefahren und sammelte mich auf. So richtig Arschloch sein und nur rumlutschen kann ich dann aber doch nicht und achtete darauf den Abstand zum Vordermann nicht zu klein werden zu lassen und auch viel vorn zu fahren.

Kurz vor dem zweiten Wechsel überholte mich dann natürlich die ganze Meute wieder und ich ging an etwa 12. Stelle zum Laufen.

Und da “läuft” es halt zur Zeit einfach! Mit einer der schnellsten Laufzeiten des Tages ging es auf dem schweren 10km Kurs nur noch nach vorn – und das wie von allein. Da war er wieder – Der Spaß am Sport! 😉

Jetzt werde ich der Wettkampfbühne aber wirklich erst mal ein paar Wochen fern bleiben und noch einmal ausgiebig für die abschließenden Highlights der Saison trainieren. Kommende Woche geht es nochmal in ein Trainingslager nach … na wo wohl!? 😉

Bei der Challenge Walchsee erwarten mich wieder Berge satt – und das Fahren über diese Dinger trainiert man am besten in jenen! Dazu nehme man einen großen glasklaren See, ein beheiztes Freibad sowie wunderschöne und anspruchsvolle Laufstrecken und man kommt an FUSCHL am SEE eigentlich gar nicht mehr vorbei. Garniert wird das ganze mit einer perfekten Rundum Betreuung im Hotel MOHRENWIRT und fertig ist mein persönliches Geheimrezept für “Top-Form”!!!

Bis dahin … 🙂

P.S.: HIER gibt es noch tolle Fotos von ALBERT MOSER vom TRUMER TRIATHLON zu bestaunen!

 

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