Kein Glück in Buschhütt’ …

… okay, der war nicht gut! 😉 Passt aber, da es im Rennen für mich auch nicht viel zu lachen gab!

Platz 27 – Top30 in einem Topfeld mit vielen der besten Triathleten Deutschlands – scheint erstmal nicht schlecht für einen jungen Triathlon-Profi-Azubi wie mich, zumal wir ja erst Anfang Mai haben! 😉 Dennoch… zufrieden bin ich damit nicht wirklich!

Ich fühlte mich gut und heiß auf den Wettkampf, freute mich eher über das nass-kalte Wetter.

Doch dann habe ich gestern mein Rennen beim Schwimmen völlig verloren! Mit nur 4 Mann auf einer Bahn, zwei der schnellsten Schwimmer des gesamten Feldes (12 min!!), einer deutlich langsamer und ICH – nach kurzem “um-Anschluss-kämpfen” allein mittendrin. Es war nicht sonderlich hart, “rutschte” eigentlich gut nur so richtig schnell konnten Kopf und Körper irgendwie nicht…

Nachdem ich mich knappe 14min lang auf’s Radfahren gefreut hatte, ging das auch endlich los. Der erste Wechsel passte und ab raus auf die Autobahn. Aber auch hier wurde ich von mir und dem Rennen enttäuscht. Ich überholte zwar ein paar wenige Athleten, musste aber schnell einsehen dass gegen die großen Gruppen, die sich auf der Radstrecke bildeten, kein Kraut gewachsen war. Bäm – das nächste mentale Brett vor dem Kopf. 42 km allein gegen Wind, Kälte und Regen – ich war elendig am Frieren und hätte am liebsten aufgehört.


Nur wäre das so gar nicht meine Art gewesen… Nach 20 km kam ich so langsam in Schwung, konnte wenigstens eine größere Gruppe überholen und abhängen, und nach 40 km wäre ich am liebsten die Radstrecke nochmal gefahren. Denn die Beine waren noch viel zu gut!

Bei der Anfahrt zum zweiten Wechsel spürte ich dann – dass ich nix mehr spürte – und zwar in Händen und Füßen. Ich bekam meine Radschuhe weder richtig auf noch aus und stolperte letztlich irgendwie barfuß vom Rad herunter auf den Sportplatz wo irgendwo mein Beutel mit Laufschuhen liegen sollte… SOLLTE! Im Bereich meiner Startnummer konnte ich diesen aber nicht entdeckten, irrte und suchte eine gefühlte Ewigkeit auf dem Sportplatz hin und her, bis ich ihn doch am eigentlichen Ort seiner Bestimmung, geschickt verdeckt von einem weg geworfenen Aerohelm und einer Weste, finden konnte. Dass das Anziehen der Laufschuhe mit meinen tauben Fingern nochmals eine gefühlte Ewigkeit in Anspruch nahm, brauche ich wohl nicht mehr ausdrücklich erwähnen… :/  Not my day!

“Leicht” gefrustet und demotiviert ging es dann also auf die 10,4 km lange, kupierte und mit einigen Ecken und Kanten versehene Laufstrecke, wo ich immerhin einen für mich versöhnlichen Abschluss erlaufen konnte. Denn mit einer reinen Laufzeit von nicht viel mehr als 36 Minuten kann ich absolut zufrieden sein. Die Beine waren gut, nach 5km auch die Füße wieder warm, der Schritt war lang und ich noch ein ganzes Stück entfernt vom Maximum entfernt – auch die Laufstrecke hätte heute ruhig etwas länger sein können! 😉

FAZIT: Natürlich ärgere ich mich, nicht alles gegeben zu haben und vielleicht ein paar Plätze weiter vorn gelandet zu sein. Leider hat da mein Kopf nicht so mitgespielt, wie ich es wollte – und leider waren die Rennsituationen alles andere als glücklich. Auf der anderen Seite bin ich heute schon wieder topfit, habe nicht mal einen leichten Muskelkater und kann mich schnell wieder auf die bevorstehenden Aufgaben konzentrieren.

Also ABHAKEN: “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!” Jetzt erst recht, die Form macht Lust auf mehr und lässt sich auch noch eine ganze Ecke steigern! 😉

 

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