Irrlauf am Osendorfer See

Nach dem morgendlichen Schwimmtraining fuhr Ich Samstag Nachmittag noch zum für 17.30 Uhr angesetzten Halle Triathlon (0.75-20-5) am Osendorfer See, also quasi gleich bei mir um die Ecke. Es sollte ein kleiner Test und eine gute Tempoeinheit aus dem vollen Training heraus werden…

Am Donnerstag hieß es noch: “18°C Wassertemperatur” – also ging der Neo logischerweise mit auf die Reise. Dort angekommen waren’s plötzlich über 22°C – toll, und ich hatte mich schon so auf den ersten Wettkampfeinsatz des Sailfish G-Range gefreut. Stattdessen musste ich mir von Raik einen Einteiler leihen, mit dem ich aber dann doch recht zügig im Wasser unterwegs war und als 6., kurz hinter Alexander Schilling und mit weniger als eine Minute Rückstand auf die Spitze, aus dem Wasser stieg.

Über meinen Wechsel reden wir jetzt nicht (der war eher langdistanzwürdig), jedenfalls waren Schilling und Opitz auf dem Rad schon ein Stück weg. Trotzdem hatte ich sie schon nach der ersten (von 8 ) Wenden wieder ein, fuhr kurz ein Stück schneller und weg waren sie. Von da an jagte ich allein die Spitzengruppe, hängte meine Verfolger weiter ab, aber kam nur langsam an das gut zusammenarbeitende Trio Kugler, Recksiedler und Eichler heran.

So war ich kurz nach ihnen in der zweiten Wechselzone und rannte geradewegs in diese hinein… bis mir, bereits an meinem Platz angekommen, zu verstehen gegeben wurde, ich müsste außen herum rennen. Also wieder raus und einmal die komplette Runde mit dem Rad um den Wechselgarten gerannt… Hätte ja auch mal jemand zeigen können!!

Der Kontakt zur Spitze und der schöne Vorsprung vor Schilling + Opitz waren nun dahin – so richtige Lust auf Laufen hatte ich eigentlich nicht mehr! Dementsprechend verlief die erste Runde auch schleppend, der Bauch krampfte etwas und ich durfte mich ein paar mal überholen lassen. In der zweiten ging’s dann nochmal vorwärts und ich konnte mir immerhin wieder den sechsten Platz und etwas Preisgeld sichern!

Sprint und Windschattenfreigabe – eigentlich gar nix für den MaLi, dazu noch der Irrlauf und etwas schwere Beine – und trotzdem hat es irgendwie wieder Spaß gemacht. Ich freue mich jedenfalls auf noch ein paar trainingsreiche Tage um anschließend richtig in die Ausdauerdreikampfsaison zu starten! 😉

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