Erstens kommt es anders…

Eigentlich wollte ich gestern beim Duathlon in Jena starten und meinen zweiten Platz aus dem Vorjahr verbessern. Bis vor einer Woche war ich mir auch sicher, dass das gelingen würde, denn das Training lief super. Ich war richtig gut drauf und freute mich auf das Rennen.

Am Montag machten sich jedoch zunehmende Schmerzen im “Männerbereich” bemerkbar zu denen sich später noch Abgeschlagenheit und Schwäche gesellten. Da es am Dienstag eher noch schlechter als besser wurde stellte ich mich am Mittwoch Morgen bei meiner Urologin vor, die eine bakterielle Infektion im Nebenhoden diagnostizierte. Therapie: Eine Woche Antibiotika und viel Ruhe! Also genau das, was ein Triathlet zu diesem Saisonzeitpunkt hören will… Ursache: Unbekannt! Die Bakterien hat jeder Mensch im Körper und es kann aus verschiedensten Gründen, bspw. Kälte (warm war es ja in den letzten Wochen nun wirklich nicht), zu solch einer Infektion kommen.

Mit Krankheiten und Rückschlägen professionell und verantwortungsvoll umzugehen gehört einfach zum Sport, und in meinem Fall auch zum Job, dazu. Es bringt nichts mit Infekten, jeglicher Art, oder bei Antibiotika-Einnahme weiterzutrainieren, sei es auch nur “locker”. In den allermeisten Fällen ist die beste und effektivste Therapie einfach konsequente Ruhe und Schonung. Alles andere verlängert nur die Heilungsphase und kann schwerwiegende Folgen haben. Ich fahre schon lange sehr gut mit dieser Einstellung, werde Infekte dadurch meistens schnell und ohne Komplikationen wieder los. Unterstützend setze ich gezielt verschiedene Produkte von ORTHIM, wie z.B. Orthoflor immun zur Stärkung des Immunsystems ein.

Leicht fällt es mir natürlich trotzdem nicht, die Füße still zuhalten, ganz im Gegenteil. Ich denke, jeder ambitionierte Sportler kann das gut nachvollziehen. Man trainiert wochenlang zwei bis drei Einheiten am Tag, wird Stück für Stück besser, fühlt sich topfit… und dann scheinen ein paar Tage ohne eine Minute sportlicher Aktivität das alles wieder zunichte zu machen. Man fühlt sich zunehmend schlapp, träge, fett und kann sich gar nicht mehr vorstellen 5 Stunden und mehr am Tag zu trainieren. Bis schließlich wieder die erste Einheit absolviert wird. Meistens fühlt man sich frisch, nach ein paar km läuft es gut und es war ja doch alles nicht so schlimm…

Und das sollte man sich immer wieder vor Augen halten. Lieber zwei Tage zu viel Pause als einen zu wenig! Alles wird gut! 😉

P.S.: Ob ich beim IRONMAN 70.3 St. Pölten starten werde oder eher, so wie für den jetzigen Zeitraum eigentlich geplant, noch einen umfangreichen Trainingsblock mit Radschwerpunkt absolviere, werde ich in den nächsten Tagen entscheiden. Am kommenden Wochenende bin ich auf jeden Fall beim DTU Jugendcup in Forst vor Ort und werde unsere Thüringer-Landeskaderathleten bestmöglich unterstützen!

 

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