Nur noch drei mal schlafen…

… bis zum IRONMAN Kopenhagen. Lange war ich nicht mehr so aufgeregt vor einem Rennen. Je näher es auf den Sonntag zugeht, umso schlimmer wird es.

Seit vier Tagen sind wir nun schon in Kopenhagen. Montag bin ich noch die Radrunde komplett abgefahren, damit ich weiß, was mich erwartet. Die Strecke ist mit langen, schnellen Geraden, viel Wind aber auch vielen Kurven und Hügeln sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll. Bis heute habe ich noch ein paar kürzere Einheiten absolviert und jetzt ist so gut wie alles geschafft. Morgen noch ein kurzes Training im Wasser, am Samstag eine ebenso kurze Vorbelastung auf dem Rad und ein paar wenige  Kilometer zu Fuß.

Meine Form ist auf alle Fälle sehr gut und ich fühle mich gerüstet für meine erste Langdistanz. Eigentlich – denn natürlich gibt es auch Zweifel, Ängste und Fragen. Ein Wettkampf über mehr als 8 Stunden ist schließlich unberechenbar. Komme ich im Schwimmen gut durch? Klappt die Ernährung und spielt der Magen mit?  Wie reagiert der Körper, wenn es über die “gewohnte” Belastungszeit hinaus geht? Hält das  Material und überhaupt, werde ich endlich mal ein Rennen erleben, indem ich ohne “Zwischenfälle” durchkomme? Nach all  dem Sch…, der mir bisher passiert ist… Das und mehr wird mir in den nächsten Tagen und Nächten sicher noch des öfteren im Kopf herum schwirren bis am Sonntag, 7 Uhr, der erlösende Startschuss fällt.

Habe ich eine Taktik? Ja und nein! Im Schwimmen rechne ich mit einem Rückstand von 4 bis 5 min.  Wenn es  weniger wird, super, wenn es mehr wird ist das bei der Streckenlänge erstmal auch kein Beinbruch. Am Rad will ich versuchen effizient und kontrolliert schnell zu fahren damit es am Ende, in meiner derzeit stärksten Disziplin, noch zu einem schnellen Marathon reicht.  Hinsichtlich der enorm wichtigen Verpflegung habe ich mir auch einen Plan zurecht gelegt und hoffe, dass dieser aufgehen wird. Soweit zur Theorie, wie es in der Praxis dann tatsächlich ausgesehen hat, werden wir wohl am Sonntagnachmittag wissen.

Bis dahin, ich gehe erstmal wieder zurück ins Kopfkino!

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One thought on “Nur noch drei mal schlafen…

  1. Hi Markus,
    auch wenn ich mich hier an dieser Stelle noch nie zu Wort gemeldet habe – ich lese jeden deiner “Berichte” und freue mich mit dir über deine Erfolge genauso wie ich über Misserfolge oder Pech, Verletzungen etc. traurig bin. Ich sehe, wie du dich mühst und wie du kämpfst, wie du nach Tiefschlägen wieder aufstehst und tapfer weiter trainierst und vor allem, dass es sich lohnt und dass du immer wieder in der oberen Liga mitspielen kannst und dies auch tust!
    Für den anstehenden Wettkampf wünsche ich dir viel Erfolg, gute Bedingungen, dass nichts schief geht – weder mit der Technik noch mit dir – und dass du mit einem für dich zufriedenstellendem Ergebnis ins Ziel kommst. Daumen hoch!

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