” Fall seven times, stand up eight! ”

Dienstag, 28. Juni 2013 – es sollte eine der letzten schnelleren Trainingsfahrten vor der Challenge Aarhus werden. Schon auf dem Heimweg, überholte mich zwischen Nussdorf und Unterach am Attersee ein Traktor mit Hänger. Da dieser aber nicht viel schneller fuhr, war ich nach dem nächsten leichten Bergabstück wieder direkt hinter ihm. Da ich aber auch nicht viel scheller wollte, versuchte ich ca. 10 m hinter dem Gespann zu bleiben. (das direkte Windschattenfahren hinter Fahrzeugen habe ich mir schon sehr zeitig in meiner Zeit als Radfahrer abgewöhnt!) Nun sind 10 m im Triathlon zwar regel konform, im Straßenverkehr auf einem Zeitfahrrad mit 40-45 km/h aber anscheinend noch nicht ausreichend! Auf der recht schmalen, kurvenreichen Strecke musste der Traktor dann wegen einem entgegenkommenden LKW scharf bremsen – schärfer als ich das mit meinem Rad konnte…

Gebracht hat es mir einmal Tiefschlaf wider Willen, einen Hubschrauberflug in die Salzburger Uniklinik, wo eine Nacht mit Vollpension+ (+für die Schmerzmittel!) für mich gebucht wurde und als Abschiedsgeschenk eine hübsche blaue Resch-Bandage, die den Arm am gebrochenen rechten Schlüsselbein für vier Wochen ruhig stellen sollte!

Die Bandage behielt ich ganze 10 Tage… Nach einer kurzen Frustrationsphase und dem ein oder anderen Bier zu viel, entdeckte ich schnell das zügige Bergwandern als ideales Training um einigermaßen fit zu bleiben. Also klapperte ich in dieser Zeit alle sehenswerten Gipfel der Umgebung ab, immer mit dem Ziel die angegebene Gehzeit weitmöglichst zu unterbieten!   1000377_689698761056129_2104080712_n   Die Touren wurden immer schneller, aus gehen wurde mehr rennen. Nach knapp 4Wochen dann wieder der erste richtige Lauf, nach genau 4 Wochen die erste Radeinheit und das erste mal Schwimmen. Und mittlerweile bin ich wieder ein kompletter Triathlet mit vollem Trainingsplan.

Wenn einem etwas fehlt, merkt man erst, wie sehr man es liebt! Und solange ich es noch so liebe jeden Tag schwimmen, radeln und laufen zu gehen, bleibe ich Triathlet! Im Sport besonders, gibt es immer wieder Höhen und Tiefen. Und nach diesem doch sehr tiefen Tief, kann jetzt nur noch ein Hoch kommen! Und das am besten gleich beim Mondsee 51.5 Triathlon am 25. August! Sowie danach bei der Challenge Walchsee und der Cross Triathlon Europameisterschaft… Und dann sehen wir weiter! 🙂

P.S.: HELME RETTEN LEBEN!!!

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