Fall down seven times, stand up eight – Sieben Mal hinfallen, acht Mal aufstehen!

Dieser Spruch begleitet mich nun schon lange, vor allem, in meinem sportlichen Leben. Und ich nehme ihn mir immer wieder zu Herzen. Denn egal, wie oft man Rückschläge oder Niederlagen einstecken muss, wichtig ist immer weiter zu machen, sein Ziel zu verfolgen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken. So habe ich nun auch meine Serie von Rückschlägen in der letzten Zeit gemeistert und stehe mittlerweile wieder voll im Saft, bzw. im Training.

Nachdem die Nachwirkungen meiner Hundebisse ausgestanden waren sind wir trotzdem für vier Tage nach Dubai geflogen, da die Reise bereits bezahlt und eine Stornierung nicht möglich war. Da mein letzter richtiger Urlaub bereits eine Ewigkeit zurück liegt, war es auch sehr angenehm, mal an einen Ort zu reisen um dort etwas anderes zu machen als Wettkampf oder Trainingslager. Neben normalen Klamotten waren so also nur Laufsachen und die Badehose im Gepäck.

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Dubai ist definitiv eine Reise wert, allerdings haben wir die, teilweise extrem gegensätzlichen, Eindrücke wahrscheinlich noch immer nicht richtig verarbeitet. Wir hatten einen Mietwagen gebucht, waren jeden Tag von früh bis in die Nacht unterwegs und haben wahninnig viel gesehen. Bei Benzinpreisen von ca. 30 Cent pro Liter hat uns das auch nicht unbedingt arm gemacht. Das Wetter war mit viel Sonne und um die 25 °C am Tag sehr angenehm, von der großen Hitze ist man in den Wintermonaten noch weit entfernt. Auch deshalb ist es in dieser Jahreszeit eine tolle Location für Triathlon Wettkämpfe. Das Klima ist angenehm, das Meer meistens ziemlich ruhig und der Asphalt auf Dubais überdimensionierten Straßen nahezu an jeder Ecke perfekt und spiegelglatt. Ich hoffe auf eine Wiederholung der Challenge Dubai und damit auf eine neue Chance für mich im nächsten Jahr.

Dann werden auch die Fehler der diesjährigen ersten Auflage mit Sicherheit behoben sein. Der Rennverlauf war ja nicht ganz unumstritten. (Wer nicht weiß, wovon ich rede, kann den Rennbericht hier auf triathlon.de nachlesen) Das Regelwerk ist in diesem Fall klar und deutlich, trotzdem hätte ich nicht in der Haut der Jury stecken wollen. Denn egal, wie sie entschieden hätten, irgendjemand hätte immer etwas zu meckern gehabt.

Zurück aus Dubai bin ich gut ausgeruht wieder ins Training gestartet. Es lief rund. Die über die Wintermonate hart erarbeitete Grundlage geht dann eben doch nicht so schnell verloren. Etwa eine Woche nach unserer Rückkehr gingen wir ins Reisebüro um einen Plan, der mir die ganze Zeit schon im Hinterkopf schwebte in die Tat umzusetzen. Wir buchten eine Woche im April im Las Playitas auf Fuerteventura, damit ich dann dort bei der Challenge Fuerteventura am 25. April in die Wettkampfsaison starten kann. Bis zur Challenge Salou Ende Mai wollte ich dann doch nicht noch warten.

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Apropos Challenge. Neben einigen anderen Wettkämpfen, wie dem Chiemsee Triathlon oder meinem Heimwettkampf, ICAN Nordhausen, bleibe ich dieses Jahr der Challenge Serie treu. Sie machen sehr gute Arbeit und ich bin überzeugt, dass dort etwas Großes heranwächst.

Kurze Zeit später übrigens der nächste kleine Rückschlag: Meine Frau und ich lagen beide eine Woche mit Erkältung flach. Aber was solls, ich bin ja gewohnt wieder aufzustehen und so stehe ich nun, wie eingangs erwähnt, endlich wieder voll im Saft und kann das derzeitige, traumhafte Frühlingswetter optimal nutzen. Ich hoffe damit bin ich jetzt durch für diese Saison! 😉

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6 thoughts on “Fall down seven times, stand up eight – Sieben Mal hinfallen, acht Mal aufstehen!

    1. Hi Marko, es ist mit dem Mountainbike auf einem Feldweg passiert. Ein großer Schäferhund hat sich von seinem Herrchen gelöst und mich regelrecht gejagt. Dabei hat er mir mehrmals in die Waden gebissen…

      1. Oh Mann, krass. Hatte mal etwas ähnliches mit dem Zeitfahrrad, Hund direkt vors Rad gelaufen, Vollbremsung, der Hund fühlt sich angegriffen… hatte aber nochmal Glück und konnte davondüsen, war ein riesiger Schreck… Kannst du sagen wie die Sache mit dem Hundehalter bei dir ausgegangen ist mit Schmerzensgeld etc? Er müsste ja eine Hindehalterhaftpflicht gehabt haben. Als Profi, der mit dem Sport seinen Lebensunterhalt verdient, brauchst du ja auf jeden Fall einen finanziellen Ausgleich für den ganzen Mist.

      2. “Der ganze Mist”, wie du es passend beschrieben hast, geht über meinen Anwalt und läuft noch immer (seit mittlerweile fast einem halben Jahr). Auf einen gerechtfertigten Ausgleich warte ich demzufolge auch noch…

      3. Das ist ja nochmal extra ärgerlich… Vielleicht kannst du ja einen kurzem Kommentar schreiben, wenn die Sache durch ist. Wäre mal interessant, wie so etwas geregelt wird und in welchem Umfang.

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