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É fantástico em Portugal…

12 Mar

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Das brauche ich wohl nicht übersetzen… Zwei perfekte Wochen Trainingslager in Portugal liegen hinter mir. Am Sonntag bin ich braun gebrannt und austrainiert wieder in Leipzig gelandet und habe das warme Wetter gleich mit gebracht.

Dass ich da schon nicht ganz “unfit” hin geflogen bin, hat uns eine Leistungsdiagnostik bei Ben im RESOURCE Institut in Hettstedt, ein paar Tage vor der Abreise gezeigt. Auf dem Rad bin ich in neue (Watt-) Sphären eingedrungen und brachte schon vor dem Trainingslager mächtig Druck aufs Pedal. Die harte Arbeit im Winter, stundenlange effektive Einheiten auf der Rolle haben sich bezahlt gemacht!

Doch warum eigentlich Portugal? Als Triathlon-Trainingslager-Domizil ist die Algarve ja nicht wirklich bekannt.

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Ich habe diesen schönen Flecken Erde zum ersten Mal 2011 mit den kessen Sachsen, wo wir uns nahe Olhão niedergelassen hatten, kennen gelernt und war damals schon begeistert. Jetzt waren wir ca. 100 km weiter östlich in Portimão, direkt an der Küste, und ich war noch mehr begeistert. Klar, es gibt keine auf Triathleten spezialisierten Hotelanlagen mit “Trainingslager-all-inklusive-Paket” wie auf den Kanaren oder Mallorca. Aber wenn man selbst organisiertes Reisen mag dann wird auch die Algarve zu einem perfekten Trainingslager-Ort.

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Manchmal dann auch erst auf den zweiten Blick. Zum Radtraining mussten wir von unserem Apartment aus erst ca. 15 min durch die 40.000-Einwohner-Stadt bzw. durch einen Randbezirk fahren, ehe wir ins auf nahezu autofreien Straßen im Hinterland austoben konnten. Auf den ersten Blick nicht sehr reizvoll, beim Fahren allerdings völlig entspannt, selbst im Berufsverkehr. Ich habe bisher nirgendwo so rücksichtsvolle und relaxte Autofahrer erlebt. Da gibt es kein Drängeln, Hupen oder Schneiden, wenn nicht ausreichend Platz zum Überholen vorhanden war, blieben sie halt dahinter und ließen sich nicht stressen. In zwei Wochen bin ich in nicht eine kritische Situation wegen einem Autofahrer gekommen. Schön wenn das überall so wäre…

Dazu gibt es in der Stadt nahezu keine Ampeln. Die größeren Straßen sind vierspurig und fast jede Kreuzung über einen Kreisverkehr geregelt. Der Verkehr rollt und auch mit dem Rad kann man entspannt mitrollen.

Im Hinterland zeigt sich dann das eigentliche Paradies für Radfahrer. Kaum befahrene Straßen aller Schwierigkeitsgrade in zum Großteil sehr ordentlicher Qualität durch malerische und farbenfrohe Landschaft, durch Hügel, Berge und am Meer… was willst du mehr? ;)20140224_143437

Nun etwas mehr Sonne vielleicht. Denn wenn etwas nicht nahezu perfekt ist an der Algarve, dann vielleicht das Wetter, welches sich gerne einmal launisch und wechselhaft präsentiert. Eine Regenjacke sollte sich immer in der Trikottasche befinden, denn verlässlich sind nur der straffe Wind und die milden Temperaturen. Welche dann wiederum auch ein paar Tropfen erträglich machen. Also alles nicht so wild und in zwei Wochen bin ich auch nur einmal wirklich nass geworden. Und mir persönlich ist es lieber durch eine grüne und blühende Landschaft zu fahren, die den Regen nun mal braucht, als bei ständiger Trockenheit durch eine Wüste zu kurbeln. ;)

Schwimmen? Geht auch! Nicht in der hoteleigenen Anlage sondern in einem der zahlreichen Hallenbäder. Wir sind immer in das ca. 15 km nahe gelegene Städtchen Silves gefahren, wo in einer super modernen Halle mit acht 25m-Bahnen, jedes mal, jeder mindestens eine Bahn für sich alleine hatte. Auch wenn in einem Trainingslager mit dem Schwerpunkt Rad, das Schwimmen etwas im Hintergrund steht, konnte ich dennoch ein paar satte Einheiten absolvieren und auf kurzen Bahn gut an der Schnelligkeit arbeiten.

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Fehlt noch? Laufen! Geht ja bekanntlich überall. So konnten wir von unserer Apartmentanlage weg verschiedene Wege einschlagen. Direkt an der Küste entlang im ständigen auf und ab über Trails, in die andere Richtung über die Promenade an der Praia da Rocha zum großen und schicken Yachthafen oder die für mich schönste Strecke über eine kleine Straße ins Naturschutzgebiet von Alvor um dort über feste Sandwege und Holzstege zu flitzen. Auch im Laufen läuft es wieder rund und locker flockig. Meinen “Frustspeck” vom letzten Jahr bin ich wieder los und jetzt nehmen auch die Kilometerzeiten konstant ab!

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In reichlich zwei Wochen werde ich daher beim Heineparklauf in Rudolstadt einmal schauen was die Beine über 10 km hergeben! Danach werde ich mir den einen oder anderen Duathlon geben bevor es am 11. Mai beim Stadttriathlon München kurz und knackig das erste Mal über alle drei Disziplinen geht. Dann ist der Ironman 70.3 St. Pölten als erstes Highlight geplant.

Eins noch: Trainingslager alleine? Für einige vielleicht etwas unverständlich. Doch streng nach dem Zitat eines gewissen S. Kienle- “Im Trainingslager wird nicht geredet sondern gearbeitet!” – habe ich meine Einheiten nach Plan und ohne zu reden durchgezogen. Im Triathlon bin ich auch auf mich allein gestellt und muss in aller Regel allein gegen den Wind fahren. Und für ausreichend Motivation sorgt bei aller Anstrengung und Schmerzen die das Training mit sich bringen, allein schon der Gedanke dass ich gesund den vielleicht härtesten aber auch besten Job der Welt machen darf!

Und eine der wichtigsten Personen in meinem Umfeld war ja dabei. Mein guter Freund und Physiotherapeut Enrico hat nicht nur für perfekt gebratene Frühstückseier sowie ausreichend Spaß und Lacher in der trainingsfreien Zeit gesorgt, sondern mit seinen gezielten Behandlungen auch dafür dass mein Bewegungsapparat geschmeidig und beschwerdefrei geblieben ist. Nicht nur im Trainingslager ist ein guter Therapeut enorm wichtig und einfach Gold wert. DANKE für deinen unermüdlichen Einsatz!!!

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So geht’s weiter…

19 Dec

  Nach langer Schreib-Abstinenz gibt es nun wieder ein paar frische Zeilen auf meiner Seite zu lesen.

Das, für mich, sportliche Seuchenjahr 2013 liegt in seinen letzten Zügen. Trotz allem kann ich ein paar positive Dinge mit in die Zukunft nehmen. Am Anfang der Saison war ich nach langer Trainingsphase in Top Form und zeigte, dass die harte Arbeit mir meinem Trainer Ben Reszel gut funktioniert hat und auch in Zukunft gut funktionieren wird.

Außerdem hat sich, vor allem durch gute Zusammenarbeit mit Alun Woodward in Fuschl, mein Schwimmen deutlich verbessert. Nach meinem Schlüsselbeinbruch war der Schultergürtel logischerweise am längsten eingeschränkt und trotzdem war meine Schwimmform schnell auf höherem Niveau als vorher. Nach Videoanalyse und etwas Technikarbeit konnten wir zwei, drei wichtige Fehler korrigieren und plötzlich ging alles viel einfacher! ;) Durch perfekte Schwimmbedingungen in Halle (Saale) kann ich derzeit weiter fünf bis sechs mal in der Woche an der Form feilen und mich nächste Saison hoffentlich sicher in der ersten Gruppe platzieren!

Dank der Unterstützung von GARMIN Österreich kann ich seit Oktober 2013 auch endlich auf wattgesteuertes Training setzen, was mich, und Zahlenmeister Ben umso mehr, freut! ;) Ab einem gewissen Niveau ist Wattmessung meiner Meinung nach unerlässlich um sich beim Radfahren weiter zu entwickeln. Es ist einfach die effektivste und zielgenauste Methode das Training zu steuern. Bei GARMIN nennt sich das System übrigens VECTOR. Es besteht aus zwei LOOK-kompatiblen Pedalen und zwei Sendern, die mit den Pedalen an die Kurbelarme geschraubt werden. Dazu ein drahtloser ANT+ fähiger Empfänger am Cockpit (bei mir GAMRIN Edge 500) und fertig. Montage und dadurch auch der Wechsel zwischen verschiedenen Rädern ist so kinderleicht und schnell. Auch die Funktion ist perfekt. Nach mittlerweile knapp drei Monaten im Dauereinsatz hab ich keinen einzigen Ausfall oder eine Störung zu verzeichnen. Dass auch die Genauigkeit super passt, zeigen mehrere Tests am Referenzgerät für Leistungsdiagnostiken Cyclus II. Ich kann VECTOR also guten Gewissens uneingeschränkt weiterempfehlen! Übrigens: Bei einem Aufenthalt im Hotel Mohrenwirt gibt es ab sofort die Möglichkeit den VECTOR und weitere GARMIN Geräte zu testen.

Wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, hat sich auch an meinen zweirädrigen Arbeitsgeräten etwas getan. Im August habe ich die Chefetage von BROTHRS Bikes aus Wackersdorf in der Nähe von Regensburg kennen gelernt und kurze Zeit später saß ich als einer der ersten auf der neuen, komplett eigenständig entwickelten Zeitfahrmaschine N1 (Nice One!) und durfte diese bis zum Ende der Saison ausgiebig testen. Schnell war klar: Das Rad ist genial, steif und schnell, und wollte unbedingt auch in der kommenden Saison von mir gefahren werden! ;) Demzufolge wird mich BROTHERS Bikes als ab sofort Sponsor begleiten! An dieser Stelle schon mal ein großes DANKE, dass ihr mir in der schwierigen und nicht von großen Erfolgen geprägten Phase euer Vertrauen geschenkt habt!

Neben dem Zeitfahrrad N1, werde ich auf dem Black Bike unterwegs sein: Image

Die Schalt-und Bremszüge sind im Rahmen verlegt, was nicht nur schön aussieht und vor Verschmutzung schützt, sondern bei einigen Rädern, die ich kennen gelernt habe, bei der Montage gerne auch für Schwierigkeiten sorgt. Nicht aber beim Black Bike, die Zuführung sitzt perfekt, die Funktion ist reibungslos.

Gleich auf den ersten gefahrenen Metern, fiel der enorme Vortrieb auf. Durch den sehr leichten, streifen und direkten Rahmen will das Rad einfach immer wieder beschleunigen. Trotzdem ist es nicht extrem hart und buckelige Straßen werden nicht zum Albtraum! Test bestanden! Setzen!

Jetzt werden einige denken ‘klar, der wird von denen gesponsert, der muss so was schreiben!’ Nun, ich hatte von August weg 3 Monate Zeit das N1 in Training und Wettkampf zu testen. Hätte es mich nicht voll überzeugt, würde ich es nicht weiter fahren. Und hätte ich etwas am Black Bike zu kritisieren, würde ich gar nichts darüber schreiben. Von daher darf mein Test, ruhig als objektiv betrachtet werden! ;) Wer sich näher für BROTHERS interessiert, oder mal testen möchte, darf mich gern kontaktieren.

Wie es sonst an der Sponsorenfront aussieht, das werde ich nach Weihnachten einzeln hier vorstellen. Die Partner, die jetzt unter Support zu sehen sind, sind in jedem Fall dabei… :)

Unter “What’s up” ist übrigens auch schon die vorläufige Planung für die kommende Saison zu sehen.

1476313_690750697625132_381807742_n In diesem Sinne: Frohe Weihnachten ;)

Die letzten Wochen…

17 Sep

… waren, wie die gesamte Saison 2013, sehr schwierig für mich. Mondseeland Triathlon (Platz 10) und Challenge Walchsee (DNF) fielen nicht nur wetter-technisch, sondern, für mich, auch sportlich total ins Wasser. Ich habe es versucht, gekämpft und alles gegeben, aber leider waren 5 Wochen richtiges Training zu wenig um nach der langen Verletzungspause wieder in Topform zu kommen.

Aber auch das ist Triathlon und macht deutlich, wie viel lange und harte Trainingsarbeit hinter jedem guten Ergebnis steht. Es gibt keine (legalen) Abkürzungen!

Am Wochenende nach Walchsee stand dann der Doppelwettkampf-Tag für die King-Challenge am Wolfgangsee an. Doch die Nachricht, die ich am späten Samstagabend erhielt, ließ jedes sportliche Ergebnis, weit in den Hintergrund rücken. Ich denke, mittlerweile hat jeder, der sich etwas für Sport interessiert, bzw. auch einfach nur Nachrichten liest, vom Tod des Leipzigers Thomas Tittel bei der Cross Triathlon Europameisterschaft am Samstag, 07.09., erfahren.

mali4Ich starrte auf meinen Handybildschirm, zitterte am ganzen Körper und konnte es absolut nicht fassen. In diesem Moment ist der Tod so unheimlich nah. Am Dienstag vorher, waren wir noch zusammen Mountainbiken. Er war sehr gut drauf, wie immer ein witziger und gut gelaunter Zeitgenosse und war absolut happy, mit seiner jungen Familie, diese Woche im schönen Salzkammergut zu verbringen.

So war dann auch sein Blog über die Runde zu lesen:

http://thomastittel.blogspot.de/2013/09/wie-aus-einer-runde-locker-kurbeln-3.html

REST IN PEACE TOM!!!

Und hier wird, denke ich, noch immer jede Hilfe benötigt:

http://www.triteamm.de/unterstutzung-fur-die-familie-von-thomas-tittel/

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Und als ob das nicht genug wäre, mussten wir auch erfahren, dass Camilla Pedersen, nach einem Unfall schwer verletzt ins künstliche Koma versetzt wurde. Ich habe Camilla letztes Jahr in Aarhus kennen gelernt und bei uns im Mohrenwirt wieder getroffen – eine ganz liebe und symphatische Sportlerin, der ich nun von Herzen alles alles Gute für eine komplette Genesung wünsche!!!

Wie schon gesagt, rückt, neben diesen Nachrichten, das Sportliche natürlich weit in den Hintergrund und auch beim Schreiben dieser Zeilen läuft mir noch ein kalter Schauer den Rücken herunter.

Trotzdem muss das Leben weiter gehen! Immerhin konnte ich mit den Ergebnissen in den letzten beiden Rennen, den Umständen entsprechend zufrieden sein.

Bei der Wolfgangsee-Challenge verteidigte ich meinen King-Titel und nur eine Woche später erkämpfte ich mir beim ultra-harten Triathlon 111 Attersee-Salzkammergut einen ehrlichen vierten Platz! Kleine Schritte auf dem Weg zurück zum großen Triathleten…

Die Radstrecke am Attersee führte übrigens auch an der Stelle, meines schlimmen Unfalls vorbei. Diesmal souverän und unfallfrei.

Jetzt werde ich Körper und Geist ein paar Wochen Erholung vom großen Sport gönnen und dann aber relativ bald mit der Vorbereitung für 2014 beginnen. Die Ziele sind gesteckt, der Saisonplan beginnt zeitig und ist mit tollen Rennen gespickt! Dazu aber später mehr…

Was mir aber gleich noch sehr wichtig ist: DANKE zu sagen! DANKE an meine tolle Familie, meinen fantastischen Coach, aka Koootsch, die besten Freunde sowie Sponsoren und Partner die mich auch in dieser schwierigen Saison so gut es ging unterstützt haben!!!  DANKE! GRAZIE! THANK YOU! MERCI! KÖSZI! ;)

 

 

” Fall seven times, stand up eight! ”

25 Jul

Dienstag, 28. Juni 2013 – es sollte eine der letzten schnelleren Trainingsfahrten vor der Challenge Aarhus werden. Schon auf dem Heimweg, überholte mich zwischen Nussdorf und Unterach am Attersee ein Traktor mit Hänger. Da dieser aber nicht viel schneller fuhr, war ich nach dem nächsten leichten Bergabstück wieder direkt hinter ihm. Da ich aber auch nicht viel scheller wollte, versuchte ich ca. 10 m hinter dem Gespann zu bleiben. (das direkte Windschattenfahren hinter Fahrzeugen habe ich mir schon sehr zeitig in meiner Zeit als Radfahrer abgewöhnt!) Nun sind 10 m im Triathlon zwar regel konform, im Straßenverkehr auf einem Zeitfahrrad mit 40-45 km/h aber anscheinend noch nicht ausreichend! Auf der recht schmalen, kurvenreichen Strecke musste der Traktor dann wegen einem entgegenkommenden LKW scharf bremsen – schärfer als ich das mit meinem Rad konnte…

Gebracht hat es mir einmal Tiefschlaf wider Willen, einen Hubschrauberflug in die Salzburger Uniklinik, wo eine Nacht mit Vollpension+ (+für die Schmerzmittel!) für mich gebucht wurde und als Abschiedsgeschenk eine hübsche blaue Resch-Bandage, die den Arm am gebrochenen rechten Schlüsselbein für vier Wochen ruhig stellen sollte!

Die Bandage behielt ich ganze 10 Tage… Nach einer kurzen Frustrationsphase und dem ein oder anderen Bier zu viel, entdeckte ich schnell das zügige Bergwandern als ideales Training um einigermaßen fit zu bleiben. Also klapperte ich in dieser Zeit alle sehenswerten Gipfel der Umgebung ab, immer mit dem Ziel die angegebene Gehzeit weitmöglichst zu unterbieten!   1000377_689698761056129_2104080712_n   Die Touren wurden immer schneller, aus gehen wurde mehr rennen. Nach knapp 4Wochen dann wieder der erste richtige Lauf, nach genau 4 Wochen die erste Radeinheit und das erste mal Schwimmen. Und mittlerweile bin ich wieder ein kompletter Triathlet mit vollem Trainingsplan.

Wenn einem etwas fehlt, merkt man erst, wie sehr man es liebt! Und solange ich es noch so liebe jeden Tag schwimmen, radeln und laufen zu gehen, bleibe ich Triathlet! Im Sport besonders, gibt es immer wieder Höhen und Tiefen. Und nach diesem doch sehr tiefen Tief, kann jetzt nur noch ein Hoch kommen! Und das am besten gleich beim Mondsee 51.5 Triathlon am 25. August! Sowie danach bei der Challenge Walchsee und der Cross Triathlon Europameisterschaft… Und dann sehen wir weiter! :)

P.S.: HELME RETTEN LEBEN!!!

Seuchenfrühjahr!?

8 Jun

Und das betrifft nicht nur das Wetter, welches sich ja derzeit anscheinend wieder in die richtige Richtung bewegt. Auch Ich bewege mich nach Erkältungs-Pause wieder in die richtige Richtung ‘zurück zur Form’ – allerdings musste daher auch ich meinen Start bei der Challenge Kraichgau absagen.

Es ist natürlich sehr ärgerlich, nachdem man den langen Winter über gesund in der Kälte trainiert hat, pünktlich vorm ersten großen Rennen von 100 auf 0 ausgebremst zu werden. Aber das Leben geht weiter und die Saison ja noch bis November! Also genügend weitere Chancen auf tolle Rennen! Ich hoffe schon in zwei Wochen in Aarhus wieder fit an der Startlinie stehen zu können.

Sieg #2 2013 – beim Triathlon Wett(er)kampf in Linz – ‘Ich werd jetzt erst schnell!’

16 May

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Der erste Formtest ist also geglückt. Nach 4:08:32 h harter Arbeit konnte ich die Regenschlacht in Linz gewinnen! :)

Schwimmen war zwar noch nicht perfekt, aber sehr solide und kraftsparend. Ich stieg mit der ersten größeren Gruppe als 8. aus dem Wasser, reichlich 3 min hinter dem ungarischen Überschwimmer Adam Molnar – das geht in Ordnung!

Nach ausgiebigen Test schwimme ich ja in dieser Saison den aquaman ART – wirklich der für mich beste Neo den ich je geschwommen bin. Trotz null Freiwasser-bzw.-Neoprenkilometer (ich musste vor dem Wettkampf erstmal noch das Etikett abmachen :D ) hab ich mich sofort wieder pudelwohl darin gefühlt! Perfekte Passform, kein Wasser-Eindringen, extreme Flexibilität – Das macht Spass!

Nach schnellem Wechsel ging es auch am Rad gut los. Zwei Runden a 46km mit je 600(!) hm, vielen Kurven und technisch anspruchsvollen Passagen galt es zu bewältigen – eine Strecke die mich sehr an Wiesbaden erinnerte, verdammt hart aber wunderschön und abwechslungsreich. Leider war es an diesem Tag nicht ganz so wunderschön, bei 10 Grad, starkem Dauerregen und eisigen Wind kühlte ich mit zunehmender Renndauer immer weiter aus (wie viele andere Athleten wohl auch…) und hatte mit ansetzenden Krämpfen zu kämpfen. Dass irgendwo in Runde 1 bei der Fahrt durch einen abgesenkten Gullydeckel meine Sattelstütze etwa 1cm tiefer rutschte, half da wohl auch nicht besonderes! ;)

Am Ende der ersten Runde konnte ich dennoch kurz die Führung übernehmen, musste sie aber auch gleich wieder an Flo Kriegl abgeben… an jenem Punkt war auch ich kurz vor der Aufgabe.

Gut das in diesem Moment mein Dickkopf mal wieder stärker als der schwächelnde Körper war. Es musste also noch eine gute Stunde durch den Regen geradelt werden. Eine gute Stunde, die wie eine Ewigkeit vorkam denn so schnell war ich nicht mehr unterwegs.

Irgendwie habe ich es dann doch mit klammen Fingern und gefühlt ohne Fußzehen, noch immer an Position 2 liegend, zum zweiten Wechsel geschafft. Endlich laufen, endlich wieder warm werden! Und dazu nutzte ich die erste Runde a 11km. Ich fühlte mich gut, von den 3min Rückstand waren noch 1.50min übrig und ich sagte zu meinem ‘persönlichen Betreuer’ an der Strecke, Emanuel: ‘Ich werd jetzt erst schnell!’ Nach 15km ging ich im Tiefflug am Führenden vorbei und hatte nach 22km im Ziel über 3min Vorsprung! Versprechen gehalten! ;)

Danke Linztriathlon! Das tolle Rennen hat im nächsten Jahr aber wirklich wieder besseres Wetter verdient! Ganz, ganz großer Respekt an jeden einzelnen Athleten, der an diesem Tag, obgleich im Sprintbewerb (Papa Liebelt war nach 1:27 h im Ziel und hat den Sohn ebenso stolz gemacht ;) ) oder auf der Halb-Iron-Strecke das Ziel erreicht und ebenso an jeden einzelnen Helfer, Betreuer, Begleiter, Zuseher für den vollen Einsatz!!!

Ich schaue jetzt nach vorn auf sportlich noch größere, wettertechnisch jedoch bitte angenehmere Aufgaben! Und bin dann wieder mal trainieren … #CHALLENGE #KRAICHGAU

 

FEUER FREI!

9 May

… heißt es nun endlich am kommenden Samstag in Linz! Endlich wieder Ausdauerdreikampf über die Strecken 1,9km schwimmen, 90km radeln, 21,1km laufen!

Mein letzter Eintrag ist nun schon wieder eine Weile her, ich habe jedoch versucht über meine öffentliche facebook Seite (rechter Kasten) immer ein paar aktuelle Impressionen zu geben.

Nach dem der Winter doch endlich ein Ende gefunden hat, (bis Anfang April trainierte ich noch regelmäßig auf Ski!) ging es für mich Mitte April wieder nach Fuschl – diesmal für länger, denn an den Tagen die nicht nahezu komplett mit Training ausgefüllt sind, steht meine Arbeitskraft nun im Mohrenwirt zur Verfügung. Ich kümmere mich dann um alles was im Radlkeller zu finden ist, zeige Gästen die Schönheit der Umgebung bei gemütlichen Touren oder packe auch mal in der Küche mit an.

Belohnt werde ich dafür, unter anderem, mit perfekten Trainingsbedingungen:

Vom 29.04. bis 01.05. fand dann das 2. Triopening statt – ein Event zu dem ich eigentlich keine großen Worte mehr verlieren muss. Denn das haben die vielen zufriedenen und glücklichen Teilnehmer sowie die einschlägigen Medien bereits getan. Es waren einfach perfekt organisierte Trainingstage mit vielen tollen Menschen – und das Wetter war weitaus besser als auf Mallorca! ;)

triaguide | topsportaustria | sportalpen | racethelake

In dieser Woche schaute dann auch Faris al Sultan einmal in unserem kleinen Triathlon Paradies vorbei – eine morgendliche sonnige Schwimmeinheit im Fuschlseebad mit dem Weltmeister – das kann schon was! :)

Morgen geht es nun nach Linz – und am Samstag dann endlich wieder vier Stunden Sport am Limit, vier Stunden brennende Arme, brennende Beine und brennende Lungen … klingt es jetzt etwas seltsam wenn ich sage,’ ich FREUE mich darauf’ und ‘ich kann es kaum erwarten’? Vielleicht schon, ich tue es trotzdem! FEUER FREI! :D

P.S.: Was ich sonst noch zu sagen hatte, könnt ihr gern in meinem Interview mit topsportaustria HIER nachlesen!

ENDLICH …

14 Mar

ENDLICH … gibt es hier mal wieder etwas zu Lesen!

ENDLICH … sind meine Wettkampfhighlights 2013 fix!

ENDLICH … gab es das erste Rennen in diesem Jahr – mitsamt erstem Sieg dazu! Nachzulesen HIER und in der “Volksstimme

ENDLICH … bin ich 23 geworden!!! (Danke Anja, Sabine und Enrico für den schönen Abend :) )

 

23 – das war im letzten Jahr meine Glückszahl – und ich hätte nichts dagegen wenn das so bleibt! Zwei und Drei habe ich also – jetzt geht es daran mir noch möglichst viele “Einser” dazu zu holen! ;)

Ich bin dann mal trainieren… :)

Winter-Trainingsbericht von Markus Liebelt, Triathlon Profi

31 Jan

Winter-Trainingsbericht von Markus Liebelt, Triathlon Profi.

Dressed to win …

28 Jan

Den ersten Monat des neuen Jahres hab ich bis jetzt ganz gut herum bekommen und kann das ein oder andere Erfreuliche berichten.

Vom 5. bis 20. Januar war ich wieder in meiner zweiten Heimat Salzburg und habe dort zwei sehr intensive, effektive aber auch sehr schöne Wochen verbracht: Nachzulesen einmal HIER!

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Ein großes DANKE wieder an Sabine und Jakob – Fuschl, das lohnt sich auch im Winter!!! Und ein ebenso großes Danke an Dani Niederreiter und Franz Höfer für schmerzvolle Schwimmstunden in aller Früh, abenteurlich anstrengende Schnee-Cross-Läufe und immer jede Menge Spaß bei der Sache! :)

Und jetzt freue ich mich auch hier meine drei neuen Partner vorstellen zu dürfen mit denen es funktionell und stets stilsicher durch die kommende Saison geht:

Schon länger steht ja fest, dass meine Augen in Zukunft von REBORN Brillen geschützt werden. Qualitativ steht REBORN den “namenhaften” Herstellern um absolut nix nach, davon konnte ich mich nach ausgiebiger Testphase selbst überzeugen. Preislich spielen sie jedoch in einer deutlich tieferen Liga und bieten meiner Meinung nach mit das beste Preis-Leistungsverhältnis am Markt!
Wer Interesse hat, eine Schwimm- oder Sonnenbrille zu testen oder auch zu guten Konditionen zu erwerben, kontaktiert mich einfach unter liebeltmarkus@gmail.com oder HIER!

DESIGNED TO WIN – das ist das Motto der jungen Marke für Triathlon-Bekleidung KEJANO! Auch hier durfte ich testen und mich von der einzigartigen Qualität der in Italien hergestellten Produkte überzeugen! Und weil diese auf ganzer Linie überzeugt haben, darf ich in Zukunft die exklusive und individuelle Bekleidung auch am Leib in die weite Welt hinaus tragen.

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Und dass ich ab jetzt auch beim Lauftraining perfekt ausgestattet bin, dafür sorgt mit THONI MARA eine Marke, die mir besonders am Herzen liegt. Denn produziert wird die hochwertige Laufbekleidung in meiner Heimat, sozusagen ums Eck, im kleinen Örtchen Jahnsbach bei Thum im Erzgebirge. 31 Mitarbeiter sorgen dort noch mit viel Hingabe und Leidenschaft für ein perfektes Ergebnis, welches sich nur qualitativ nicht aber preislich von der Konkurrenz abhebt!! 564378_488452197845315_321613321_nSomit haben der Mara Thoni und Ma Li eine ganz große Gemeinsamkeit: MADE in GERMANY – bzw. noch besser MADE im ERZGEBIRGE! ;)

Läufst du schon?

P.S.: Mein Rennkalender ist auch fast endgültig fertig und Ich werde diesen bald in aller Schönheit hier präsentieren.

Jetzt erstmal so viel: Das erste Mal “Triathlon” habe ich für den März geplant. Nein, nicht in Abu Dhabi, sondern am 10. März in Oberstaufen bei den Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon. Und da ich am 11. März ja schon wieder um 1 Jahr altern werde, kann ich mir da gleich ein Geburtstagsgeschenk machen! ;)

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