Endlich wieder Triathlon…

Nach einer quälend langen Zeit voller Rückschlage konnte ich mich gestern, zwar noch lange nicht in Topform, aber Hauptsache gesund, endlich wieder an den Start eines Triathlons stellen. Bei einem der schönsten Wettkämpfe, die ich kenne, dem Chiemsee Triathlon, sprang gestern ein guter fünfter Platz über die Olympische Distanz raus. Vor allem nach meiner dreimonatigen Verletzungspause war das Balsam für die Seele.

Das Schwimmen im welligen Chiemsee lief ordentlich und ich stieg als Zweiter kurz vor dem späteren Sieger Nils Daimer aus dem Wasser. Den Lauf zur Wechselzone ging ich sehr vorsichtig an, die Handgriffe beim Wechseln saßen dann aber noch ganz gut und ich ging direkt hinter Nils aufs Rad.

11036540_956361701052051_5545410825816026534_nLeider habe ewig gebraucht, ehe ich meinen linken Radschuh angezogen hatte. (Das muss ich wohl wieder üben) Folglich konnte sich Nils absetzen und Christian Jais sowie ein Staffelradfahrer überholten mich. Das Radfahren war eher taktisch geprägt und ich hatte, glaube ich, noch nicht wieder das Selbstbewusstsein um richtig Vollgas zu fahren.

Gereicht hat es dann immerhin um Nils wieder einzuholen und nochmal etwa 30 sec Vorsprung auf Christian heraus zu fahren. Als dritter ging es zum Laufen. Dass hier nach gerade mal drei Wochen mit etwas Lauftraining noch nicht viel gehen würde, war mir klar. Nach der ersten der beiden Runden war meine Position eigentlich geklärt. Nach vorn und hinten war reichlich Abstand, so dass ich kontrolliert und ohne Risiko zu Ende laufen konnte. “Nur” Platz 5 aber trotzdem ein großer Erfolg für mich. Denn ich hatte keinerlei Schmerzen und habe endlich wieder Spaß am Sport.

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20150628_133023Das schöne Wettkampfwochenende wurde abgerundet durch tolle Leistungen von Papa und Schwager die beide erfolgreich auf der Olympischen Distanz unterwegs waren. Die Reise zum Chiemsee hat sich wieder voll gelohnt. Großen Dank dem Veranstalterteam und den vielen Helfern für einen zum wiederholten Male perfekt organisierten Wettkampf! Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

Ebenso DANKE an alle Menschen die mich in den letzten Monaten super unterstützt haben. An meine Familie, an unser tolles Nordhäuser Orthim Triathlon Team, an Dr. Etzrodt und Dr. Surup aus Sondershausen für die gute und schnelle Behandlung und natürlich an Enrico und seinen unermüdlichen Einsatz!

Und ganz besonders an meine liebe Frau Kathrin, die mich ertragen musste und die mir immer und immer wieder den Rücken stärkt! Nicht zu vergessen Mali! Hunde scheinen zu spüren wenn es ihren Herrchen nicht gut geht und schaffen es mit Kuscheleinheiten zu trösten.

Jetzt geht’s wieder richtig los! Mehr dazu später! :)

ORTHIM Triathlon Team

Am vergangenen Samstag, wurde unser Nordhäuser Team-Projekt, an dem wir schon länger im Hintergrund gearbeitet haben, im ost-westfälischen Herzebrock-Clarholz offiziell vorgestellt: Das ORTHIM Triathlon Team!
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Ab sofort werden Katja Konschak, Peter Seidel und meine Wenigkeit, zusammen als Profi Team, die Farben der Firma ORTHIM – Gesundheit im Gleichgewicht – vertreten. Ebenfalls sind Ulrich Konschak, Dennis Morgenstern und Sören Lontke als starke Altersklassenathleten an Board. Aus unserer tollen Trainingsgemeinschaft ist somit jetzt ein richtiges Team entstanden und ich freue mich ein Teil davon zu sein! Vielen Dank an ORTHIM!

Leider ist es für mich bisher in diesem Jahr sportlich alles andere als gut gelaufen. Die Hundebisse waren im Endeffekt doch folgenschwerer als gedacht und ich konnte aufgrund einer langwierigen Unterschenkelverletzung längere Zeit nicht richtig trainieren. Mittlerweile ist es aber endlich auf einem guten Weg der Besserung und ich hoffe in spätestens zwei bis drei Wochen wieder im vollen Training in allen drei Disziplinen zu stehen. Mein Ziel ist es jetzt für den Erdinger Stadttriathlon Mitte Juni und anschließend den Chiemsee Triathlon wieder richtig fit zu sein.

Dann gibt es hier auch wieder mehr zu lesen. Versprochen! ;-)

 

Fall down seven times, stand up eight – Sieben Mal hinfallen, acht Mal aufstehen!

Dieser Spruch begleitet mich nun schon lange, vor allem, in meinem sportlichen Leben. Und ich nehme ihn mir immer wieder zu Herzen. Denn egal, wie oft man Rückschläge oder Niederlagen einstecken muss, wichtig ist immer weiter zu machen, sein Ziel zu verfolgen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken. So habe ich nun auch meine Serie von Rückschlägen in der letzten Zeit gemeistert und stehe mittlerweile wieder voll im Saft, bzw. im Training.

Nachdem die Nachwirkungen meiner Hundebisse ausgestanden waren sind wir trotzdem für vier Tage nach Dubai geflogen, da die Reise bereits bezahlt und eine Stornierung nicht möglich war. Da mein letzter richtiger Urlaub bereits eine Ewigkeit zurück liegt, war es auch sehr angenehm, mal an einen Ort zu reisen um dort etwas anderes zu machen als Wettkampf oder Trainingslager. Neben normalen Klamotten waren so also nur Laufsachen und die Badehose im Gepäck.

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Dubai ist definitiv eine Reise wert, allerdings haben wir die, teilweise extrem gegensätzlichen, Eindrücke wahrscheinlich noch immer nicht richtig verarbeitet. Wir hatten einen Mietwagen gebucht, waren jeden Tag von früh bis in die Nacht unterwegs und haben wahninnig viel gesehen. Bei Benzinpreisen von ca. 30 Cent pro Liter hat uns das auch nicht unbedingt arm gemacht. Das Wetter war mit viel Sonne und um die 25 °C am Tag sehr angenehm, von der großen Hitze ist man in den Wintermonaten noch weit entfernt. Auch deshalb ist es in dieser Jahreszeit eine tolle Location für Triathlon Wettkämpfe. Das Klima ist angenehm, das Meer meistens ziemlich ruhig und der Asphalt auf Dubais überdimensionierten Straßen nahezu an jeder Ecke perfekt und spiegelglatt. Ich hoffe auf eine Wiederholung der Challenge Dubai und damit auf eine neue Chance für mich im nächsten Jahr.

Dann werden auch die Fehler der diesjährigen ersten Auflage mit Sicherheit behoben sein. Der Rennverlauf war ja nicht ganz unumstritten. (Wer nicht weiß, wovon ich rede, kann den Rennbericht hier auf triathlon.de nachlesen) Das Regelwerk ist in diesem Fall klar und deutlich, trotzdem hätte ich nicht in der Haut der Jury stecken wollen. Denn egal, wie sie entschieden hätten, irgendjemand hätte immer etwas zu meckern gehabt.

Zurück aus Dubai bin ich gut ausgeruht wieder ins Training gestartet. Es lief rund. Die über die Wintermonate hart erarbeitete Grundlage geht dann eben doch nicht so schnell verloren. Etwa eine Woche nach unserer Rückkehr gingen wir ins Reisebüro um einen Plan, der mir die ganze Zeit schon im Hinterkopf schwebte in die Tat umzusetzen. Wir buchten eine Woche im April im Las Playitas auf Fuerteventura, damit ich dann dort bei der Challenge Fuerteventura am 25. April in die Wettkampfsaison starten kann. Bis zur Challenge Salou Ende Mai wollte ich dann doch nicht noch warten.

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Apropos Challenge. Neben einigen anderen Wettkämpfen, wie dem Chiemsee Triathlon oder meinem Heimwettkampf, ICAN Nordhausen, bleibe ich dieses Jahr der Challenge Serie treu. Sie machen sehr gute Arbeit und ich bin überzeugt, dass dort etwas Großes heranwächst.

Kurze Zeit später übrigens der nächste kleine Rückschlag: Meine Frau und ich lagen beide eine Woche mit Erkältung flach. Aber was solls, ich bin ja gewohnt wieder aufzustehen und so stehe ich nun, wie eingangs erwähnt, endlich wieder voll im Saft und kann das derzeitige, traumhafte Frühlingswetter optimal nutzen. Ich hoffe damit bin ich jetzt durch für diese Saison! ;-)

Was nun?

Nach den zwei Läufen im Oktober (Halbmarathon Leipzig 1:14:41h und Stadtparklauf Sondershausen 10km 33:37) zeigte die Formkurve zwar weiter nach oben, doch meinen noch geplanten Wettkampf habe ich jetzt trotzdem absagen müssen.

Ich wollte noch zur Challenge Phuket nach Thailand fliegen. Diese Reise hätte allerdings einen enormen, vor allem, finanziellen Aufwand bedeutet. Und da im Triathlon, egal wie gut man auch trainiert hat, es nun mal keine Erfolgsgarantie gibt, habe ich die wohl vernünftigste Entscheidung getroffen dieses Jahr (noch) nicht nach Thailand zu fliegen.

Stattdessen arbeiten wir bereits fleißig an der Organisation der kommenden Saison, die höchstwahrscheinlich auch sehr zeitig im Jahr wieder beginnen wird. Einige interessante Neuigkeiten dazu gibt es bald zu lesen.

Zur Feierabendlektüre hier noch ein netter Bericht der Thüringer Allgemeine über den Stadtparklauf in Sondershausen.

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Halbmarathon Leipzig

Platz Drei in 1:14:41h!

Nach der Pleite mit Sevilla war das Balsam für die Seele und ich konnte meine gute Form endlich wieder zeigen! Auf der schönen aber auch anspruchsvollen und laut meinem Garmin sogar 21.3km langen Strecke lief es von Anfang bis Ende richtig gut.

Etwa 1200 Läufer stellten sich am Sonntag 10 Uhr zum zweiten Halbmarathon Leipzig am Völkerschlachtdenkmal an den Start. Ganz vorne auch ein paar richtig schnelle Läufer, da kann man sich auch als durchtrainierter Triathlet einmal richtig ‘fett’ vorkommen! :D

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Kurz nach dem Start setzten wir uns als Vierer-Gruppe gleich vom Rest des Feldes ab. Der erste Kilometer entspannt in 3:26min. Km zwei noch immer in der Gruppe 3:25min, es lief! Der spätere Sieger machte dann ernst und setzte sich ab, wir waren also noch drei, zwei Laufflöhe und ein Triathlon-Tiger!

Bei km drei ging es rauf auf den ‘Monarchenhügel’. Ich war etwas überrascht, wie gut ich auch im Anstieg das hohe Tempo mithalten konnte. Bergab wurde es mir dann sogar etwas zu langsam, ich setzte mich an die Spitze, machte mit langen Schritten Tempo und unsere kleine Gruppe dezimierte sich auf zwei.

Nach gut sechs km musste ich den später zweitplatzierten allerdings ziehen lassen und es wurde ein einsames Rennen gegen die Uhr. Ich versuchte den Schnitt gut unter 3:30min/km zu halten und ging nach ca. 34:30 bei 10km durch. Auch den härtesten Anstieg der Runde am Markleeberger See konnte ich mit 3:39min/km schnell hinter mich bringen.

Die letzten fünf km wurden dann langsam richtig hart, immer wieder fiese Steigungen, Belagswechsel und scharfe Kurven sorgten zwar für Abwechslung, aber nicht unbedingt für schnelle Kilometer. Am Ende fehlte mir da vielleicht etwas der Mut nochmal richtig ans Limit zu gehen, dennoch bin ich mit der 1:14er Zeit auf der Strecke super happy!

Für alle, die es interessiert, hier die GPS-Daten meiner GARMIN-Uhr.

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Mit dem Halbmarathon Leipzig haben die ‘Sportmacher’, mit denen ich ja beim Team Die Kessen Sachsen eine super Zeit hatte, einen tollen Lauf auf die Beine gestellt, der jetzt schon das Zeug zum ‘Klassiker im Herbst’ hat. Organisatorisch gab’s nüscht zu meckern, die Strecke ist schön wie abwechslungsreich und auch die Stimmung war echt toll, nicht zuletzt durch das coole Moderatoren-Duo Andreas Clauss und Roman Knoblauch. Das hat echt Spass gemacht! :-)

Das kommt mir ganz schön spanisch vor…

Ich hätte jetzt hier an der Stelle gerne über ein Erfolgserlebnis beim ICAN Sevilla geschrieben. Doch leider kann ich das nicht. Nicht weil ich schlecht war, oder einen Defekt hatte, oder fehlgeleitet wurde, oder weil mir eine andere Panne passiert wäre. Nein das Rennen wurde ganze drei Tage vor dem Start mal eben angesagt. Die Begründung kann man hier nachlesen: http://www.triathlon.de/ican-sevilla-kurzfristige-absage-des-rennens-72232.html

ICAN macht meiner Erfahrung nach sehr gewissenhafte und leidenschaftliche Arbeit. Wenn die Franchisenehmer, sprich die lokalen Organisatoren genau so arbeiten, dann werden tolle Rennen auf die Beine gestellt, was man in Nordhausen sehen und erleben konnte. Dass in Sevilla die Athleten und ICAN so getäuscht wurden ist natürlich absolut ärgerlich und unverständlich.

Ich saß am Donnerstag Mittag schon mit meinem Dad in Prag am Gate als wir 40 min vor Abflug die Nachricht per Anruf bekommen haben. In diesem Moment bricht natürlich eine Welt zusammen und, wie gesagt, alles kommt einem total spanisch vor, im wahrsten Sinne des Wortes. Auf ein Vater-Sohn-Wochenende ohne Wettkampf und mit den Frauen daheim hatten wir natürlich dann wenig Lust also ließen wir kurzerhand unser Gepäck wieder aus dem Flieger holen und machten uns, noch immer fassungslos, auf den Heimweg.

Wie auch immer, ich konnte und kann es nicht ändern sondern nur noch dass beste draus machen. Die Form ist gerade fantastisch, vor allem im Laufen konnte ich noch einmal ordentlich zulegen. Am kommenden Sonntag starte ich daher erstmal beim Halbmarathon Leipzig. Danach gibt es noch einige Möglichkeiten für einen sportlichen Dreikampf. Welche es werden wird… schauen wir mal, Saisonpause mit Sicherheit noch nicht! ;-)

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NEIN!

Nein! Ich habe den Duathlon Ruegen nicht ins Ziel gebracht! (das Schwimmen wurde wegen ‘unerwartet’ hoher Wellen durch einen 5km Lauf ersetzt)

Und Nein. Ich will auch nicht über die Wetterbedingungen jammern. Mit dem monsunartigen Regen, Gewitter und Sturm hatten alle zu kämpfen. Respekt an alle die das durchgezogen haben. Und mindestens genau so großer Respekt, für jene Athleten, die das Rennen aus Rücksicht auf ihre Gesundheit abgebrochen haben. An dem Tag wahrscheinlich eh die vernünftigere Entscheidung.

Nein! Ich will mich nicht schon wieder über die Windschatten Problematik aufregen und wie erbärmlich es war hinter einer Gruppe im 3m Abstand mit Kampfrichter-Motorrad daneben zu fahren. Und das selbe dann in der Spitzengruppe zu beobachten. Einfach mal Karte zeigen!!!

Nein. Über die teilweise sehr bescheidene Leistung des Veranstalters und unbedachte Streckenauswahl will ich auch nicht meckern!

Mein Rennen war jedenfalls nach 45km beim Rad vorbei. Beim ersten Lauf, habe ich mir noch eine gute Position erarbeiten können, nach der ewig langen Wechselzone über Sand und Asphalt wo ich gleich wieder fünf Plätze verlor, weil ich wohl übervorsichtig gelaufen bin, war ich bereits bedient.

Ich gab am Rad trotzdem wie gewohnt Gas,  attackierte die Gruppe um Jan Raphael und kam auch schnell weg. Bereits nach wenigen km machten sich allerdings immer stärker werdende Schmerzen in der rechten Hüftmuskulatur bemerkbar. Ich musste aufrecht fahren und locker machen, sodass mich nach einer Weile die Gruppe wieder überholte. Ich konnte dann da problemlos 15m dahinter hinterher rollen, aber das ist nun nicht wirklich das, was ich mir unter Wettkampf vorstelle. Also hab ich es nochmal versucht. Attacke und dann schauen dass ich eine wenigstens einigermaßen akzeptable Wattleistung halten kann. Es war aber nix zu machen. Nach wenigen km machte die Hüfte wieder zu!

Die Flüge für den ICAN Sevilla am 5. Oktober waren bereits gebucht, da wollte ich meine Gesundheit nicht weiter aufs Spiel setzen und bin raus.

Diese Schmerzen kann ich mir übrigens nur durch die Beschaffenheit der Laufstrecke erklären, denn vorher hatte es das noch nicht. 4 von 5 km führten auf dem leicht gewölbten, gepflasterten Promenadenweg lang, das heißt der rechte Fuß setzte mit jedem Schritt etwas höher auf als der linke. Ob man darauf einen Halbmarathon austragen muss, lasse ich jetzt mal so stehen…

Abgehakt ✔

Und nach vorn geschaut. Am Ende war es halt doch nur ein Duathlon!

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(c) Marcel Hilger

Zügig durch Zwickau…

Ging es gestern beim 2. Zwickauer Triathlon. Ich konnte mir dabei mit einer souveränen Leistung den Sieg auf der erstmals ausgetragenen olympischen Distanz sichern damit eine letzte richtig harte Einheit vor dem IRONMAN 70.3 Rügen am kommenden Sonntag absolvieren.

Seit letzter Woche arbeite ich in Halle mit meiner neuen Schwimmtrainerin Karin Seifert zusammen. Wir konnten schon minimale Verbesserungen erreichen, ich war mir allerdings unsicher ob ich diese schon auf den 30 Bahnen in der schönen Zwickauer Glück-Auf-Schwimmhalle umsetzen kann. Ich konnte! Es rutschte von Anfang bis Ende sehr gut und ich stieg nach ca. 1515m als erster wieder aus dem Becken. (+15 da ich mich verzählte und 1600 schwimmen wollte, zum Glück aber wurde ich lautstark zurückgepfiffen.) Der ehemalige Chemnitzer Olympia-Schwimmer Stev Theloke, der immer noch sehr gut in Form ist, war in der Staffel übrigens nur ca. 1:10 min schneller.

Auf dem Rad fuhr ich kontrolliert und baute meinen Vorsprung auf über 4min aus, mit einem zügigen Tempodauerlauf hielt ich diesen bis ins Ziel im legendären Westsachsenstadion!

Natürlich hat das jetzt sportlich keinen wahnsinnig hohen Stellenwert! Schwimmen fühlte sich sehr gut an, am Rad war ich von meinem Wattwerten teilweise selber überrascht, zumal ich das Rennen noch aus dem Training absolvierte, und der Lauf war locker. Ich war also sehr zufrieden und hoffe jetzt am Sonntag nochmal richtig den Turbo zünden zu können! 🔥

Dennoch war der Zwickauer Triathlon ein ganz besonderer für mich und meine Familie. Denn zu der Geburtsstadt meines Vaters pflegen wir eine besondere Beziehung. Ein großer Teil unserer Familie und Freunde kommt aus Zwickau, ich habe längere Zeit dort gewohnt, bin beim ausrichtenden Verein SV 04 geschwommen, habe in der zweiten Liga Wasserball gespielt und eine – sorry – geile Zeit gehabt! 😉

Daher war die Entscheidung da zu starten schnell gefallen, zumal die Wettkampfstätten mit der hochmodernen Schwimmhalle und dem eingebunden Westsachsenstadion sehr attraktiv sind. Die Streckenführung zeigte sich hart aber herzlich. Mehrere Runden auf einer Wendepunktstrecke auf super Asphalt mit insgesamt ca. 680hm auf dem Rad, 4x 2,5 km mit jeweils einem 1 km langen harten Anstieg beim laufen – und immer wieder ging es durch die tolle Kulisse des Stadions.

Wo 1971 die Friedensfahrer um den Sieg sprinteten und der FSV Zwickau zu DDR-Zeiten im Europapokal spielte jetzt als erster des Triathlons einzulaufen, und später auch noch Vati UND Mutti nach starken Leistungen auf der Sprint-Strecke im Ziel zu begrüßen, ist – nochmal sorry – super geil!

Vielen Dank an Familie und Freunde an der Strecke sowie den Helfern und dem gesamten Organisationsteam für einen tollen Tag! Auf hoffentlich viele weitere Auflagen Zwickauer Triathlon!

Hier noch der Zeitungsbericht der ‘Freien Presse’:

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